Ortschronist arbeitet an Festschrift

Jubiläum 300 Seiten über Kurbetrieb in Bad Schlema

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Ortschronist Dr. Oliver Titzmann arbeitet an einer umfangreichen Festschrift für das Jubiläum 100 Jahre Kurbetrieb. Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Alte Unterlagen, Dokumente, Fotografien und auch Postkarten: Ortschronist Dr. Oliver Titzmann hat einiges an Material auf dem Tisch liegen. Derzeit arbeitet der 51-jährige an der Festschrift zum Jubiläum "100 Jahre Kurbetrieb" 2018 in Bad Schlema.

Anekdoten von früher

Titzmann beschäftigt sich jetzt seit gut einem Jahr speziell mit diesem Thema und im Frühjahr soll die Festschrift fertig sein. "Um das realisieren zu können, muss man auf einen Fundus zurückgreifen können, der schon da ist", so Titzmann. Das Werk wird mit geplanten 300 Seiten im A4-Format sehr umfangreich, sodass man es als Buch binden wird in einer Auflage von 700 Stück. "Alles, was zu lesen sein wird, sind Dinge, die ich bisher noch in keiner Veröffentlichung geschrieben habe", erklärt Titzmann, der von einer launigen Schreibweise spricht, von Geschichten und Anekdoten aus der damaligen Zeit. Es werde eine Festschrift mit Unterhaltungswert. Der Fokus liegt rein auf der Geschichte des Kurbetriebes. Dabei spiele auch die Rückkopplung der Gäste von damals eine große Rolle.

Vier Kapitel

So werden unter anderem Texte von geschriebenen Postkarten mit veröffentlicht. Die Festschrift ist in vier große Bausteine gegliedert. Ein Kapitel beschäftigt sich mit der Geschichte des alten Genesungsheimes und ein weiteres mit dem Nachtsanatorium in Niederschlema, wo 1954 bis 1991 Kuren verabreicht wurden. Weiter wird die Geschichte des alten Radiumbades Oberschlema beleuchtet und ebenso der Neubeginn, die Zeit seit 1990.



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