Pascal Köpke verlässt die Veilchen

Fußball FCE-Stürmer läuft ab der nächsten Saison in der Bundesliga auf

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FCE-Präsident Helge Leonhardt sucht nicht nur einen neuen Coach, sondern auch Verstärkung für die Offensive. Foto: Katja Lippmann-Wagner  Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Nun ist es also fix: Pascal Köpke verlässt den FC Erzgebirge Aue und schließt sich dem Bundesligisten Hertha BSC an. Das hat am Montag der Verein im Lößnitztal bestätigt. Seit Tagen kursierten dazu Gerüchte.

In einer offiziellen Pressemitteilung heißt es: "Über die Modalitäten des Wechsels wurde absolutes Stillschweigen vereinbart." Gleichzeitig wünschte man dem Stürmer, der im Januar 2016 ins Erzgebirge kam für den weiteren Verlauf seiner Karriere alles Gute.

Köpke traf 24 Mal für die Lila-Weißen

Der Sohn von Bundestorwarttrainer Andreas Köpke streifte zunächst auf Leihbasis das Veilchen-Trikot über. Einen gültigen Vertrag hatte er beim Karlsruher SC. Die Leihe machte sich sehr schnell bezahlbar. Gleich zehnmal traf er in der Rückrunde und hatte damit wesentlichen Anteil am sofortigen Wiederaufstieg der Lila-Weißen in die 2. Fußball-Bundesliga.

Überhaupt kann sich Pascal Köpkes Bilanz sehen lassen: In 67 Pflichtspielen erzielte er 24 Tore für die Veilchen. Kein Wunder, dass ihm der Abschied aus dem Erzgebirge offenbar gar nicht so leicht gefallen ist: "Ich hatte eine schöne und lehrreiche Zeit in Aue, für die ich mich bei allen Fans und Mitarbeitern bedanken möchte", so der 22-Jährige.

Präsident findet lobende Worte

Auch FCE-Präsident Helge Leonhardt lässt ihn nur schweren Herzens ziehen: "Pascal hat sich in Aue hervorragend entwickelt und hat wesentlich, sowohl als Stürmer als auch als Mensch, zu den sportlichen Erfolgen des Profiteams in den letzten Jahren beigetragen", so der Veilchenboss über den Stürmer.

Zudem bezeichnete Leonhardt den Transfer-Deal für alle Seiten äußerst zufriedenstellend. Aus seiner Sicht gibt es nur Gewinner. Nachdem auch Cebio Soukou und Nicky Adler den Verein verlassen haben und der Leihe mit Ridge Munsy nicht verlängert wurde, braucht der FCE nicht nur einen neuen Coach, sondern auch dringend offensive Verstärkung.