Persönlicher Dank ohne Tränen

Ehrenamt Katrin Gundermann verabschiedet sich beim Vugelbeerfast

Was bleibt nach zwei Jahren "Regentschaft" als Vugelbeerprinzessin und Vugelbeerkönigin in Lauter? Katrin Gundermann, die am Sonntag im Rahmen des 20. Lauterer Vugelbeerfastes ihre Krone an Heike Siegel weitergeben musste, hat ihre ganz eigene Antwort darauf gefunden: "Es bleiben meine Mädels, von denen einige sogar zu Freundinnen geworden sind", sagt Gundermann und spielt damit auf andere gekrönte Häupter an, mit denen sie während der beiden Jahre zusammen zu Veranstaltungen unterwegs war.

Bemerkenswert war auch Gundermanns Abschiedsrede, die ganz ohne Tränen auskam, trotzdem aber für ein großes Herz sprach. Denn Katrin Gundermann ließ es in auserwählten Fällen nicht bei einem allgemeinen Dank. Sie holte Menschen auf die Bühne, die ihr während der beiden Jahre immer wieder geholfen haben und eigentlich nicht im Rampenlicht stehen. So lernte das Publikum unter anderem die gute Seele des Lauterer Rathauses kennen. Zudem erfuhren die Gäste, wer der amtierenden Vugelbeerprinzessin die Haare macht. "Ich hatte eine sehr spannende Zeit", sagte Katrin Gundermann mehrfach, ehe ihr die Krone abgenommen wurde. Bürgermeister Thomas Kunzmann lobte ihre engagierte Arbeit und machte klar, dass man den Titel Vugelbeerkönigin in Aue nicht verlieren kann: "Du bist und bleibst für immer die 19. Vugelbeerkönigin."

Einen ähnlichen Weg wird nun auch Carolin Albert aus Lauter einschlagen, die am Sonntag zur Prinzessin gewählt wurde und in direkter Nachbarschaft der Firma Lautergold wohnt. Derzeit absolviert Albert eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherung und Finanzen bei der Sparkassenversicherung. Mit der Wahl geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung, denn die Pläne sich der Wahl zu stellen, gibt es bei der 19-Jährigen schon lang: "Doch erst war ich noch keine 18 Jahre, dann war ich im Abi-Stress", erinnert sich Carolin Albert.