Pfarrer auf dem Weg nach Papua-Neuguinea

Abenteuer Zöblitzer Wolfram Rohloff reist für drei Monate in die Ferne

pfarrer-auf-dem-weg-nach-papua-neuguinea
Foto: Jan Görner

Zöblitz. Ogelbeng ist ein kleiner Ort nahe Mount Hagen in Papua-Neuguinea. Für ein Vierteljahr wird die Region das Zuhause der Familie Rohloff sein. Wolfram Rohloff arbeitet seit zwölf Jahren als Pfarrer in Zöblitz. Der Ort ist längst die Heimat der Familie geworden. Allerdings sehnt er sich nach einer Luftveränderung und nach neuer Inspiration. Die Sächsische Landeskirche ermöglicht Pfarrern, die länger als zehn Jahre im Dienst sind, ein Kontaktstudium. "Das nehmen viele meiner Kollegen in Deutschland wahr", so der Pfarrer. Ihn aber faszinieren fremde Kulturen.

Theologie studieren in der Ferne

Auf Papua-Neuguinea wurde die Familie schon mehrfach aufmerksam. "Dreimal haben wir bereits Besucher aus dem fernen Land beherbergt. Das Leipziger Missionswerk unterstützt in Ogelbeng eine evangelisch-lutherische Hochschule. Dort wird Wolfram Rohloff mit einheimischen Studenten Theologie studieren und so sein theoretisches Wissen wieder auffrischen. Mit wesentlichen Grundlagen der Amtssprache Tok Pisin hat sich der Pfarrer schon vertraut gemacht.

Aussendungsandacht am 24. Januar

Die beiden Töchter Theodora und Gloria werden während der Zeit in Papua-Neuguinea die von ihren Zöblitzer Lehrerinnen gestellten Aufgaben erledigen. "Wir hoffen, dass sie so den Anschluss an den Unterrichtsstoff ihrer Klassenkameraden in der Serpentinstein-Grundschule gut wiederfinden," sagt ihre Mutter Elisabeth Rohloff. Die Reise beginnt am 25. August. Anfang Mai möchte die Familie wieder im Erzgebirge sein.

Pfarrer Rohloff wird inzwischen von vier Kollegen der Region vertreten. Außerdem sind mehreren Laien mit verschiedenen Diensten betraut worden. Am 24. Januar findet in der Zöblitzer Kirche ab 18 Uhr eine Aussendungsandacht statt. Dazu sind alle Interessenten eingeladen.