Pferdesportler freuen sich über Resonanz

Traditionelles Turnier beliebt wie eh und je

Wiesa. 

Wiesa. Das 42. Reit- und Springturnier Wiesa wird trotz derzeitiger Corona-Situation als eines mit Rekordbeteiligung in die Geschichtsbücher eingehen. 197 Reiterinnen und Reiter mit 330 Pferden aus 97 Vereinen von Bayern bis hinauf nach Berlin waren am Start. "Insgesamt waren es 600 Startplätze über die 2 Wettkampftage - so viel wie noch nie zuvor", freute sich die Turnierleiterin vom ausrichtenden SV Eintracht Wiesa in der Abteilung Pferdesport, Marga Schulze, die auf insgesamt 28 interne Helfer sowie auf Vereine aus dem Altlandkreis Annaberg und Freunde des Pferdesportes bauen konnte. Mit dabei war auch Reiterin Kerstin Uhlig vom PSV Großrückerswalde auf Pferd Lorby. Bleibt zu hoffen, dass das traditionelle Reit- und Springturnier auch im kommenden Sommer zahlreiche Zuschauer in seinen Bann ziehen kann. Das ist leider nach wie vor unsicher, denn der Verein als Pächter muss jedes Jahr um das Vereinsgelände in Wiesa bangen. Lesen Sie weiter auf Seite 7.

Zahlreiche Zuschauer auf der Reitanlage

Die Reiterinnen und Reiter kämpften in 25 Prüfungen an beiden Tagen um Siege und Platzierungen. Besonders am Samstag mussten sich Pferd und Reiter in der glühenden Hitze ganz schön strecken. Trotz ausgezeichnetem Badewetter kamen zahlreiche Zuschauer an beiden Tagen auf die Reitanlage von Wiesa. Und bereits im Vorfeld hatten aufgrund der strikten Corona-Schutzmaßnahmen der SV Eintracht Wiesa die Abteilung Pferdesport als Veranstalter und insbesondere Turnierleiterin Marga Schulze einige Hürden zusätzlich genommen. "Seit rund 4 Wochen können die Reiter wieder an Wettkämpfen teilnehmen. Vorher war jeder auf sich selbst gestellt. Die Wärme der letzten Tage hat uns im Zuge der Vorbereitungen ganz schön zu schaffen gemacht. Doch die Reiter haben uns einen schönen Parcours bestätigt. Einige meinten, dass auch das Erzgebirge sehr schön sei. Und dass sie auf alle Fälle wiederkommen werden. Unsere Anlage ist für den Sport da - und so soll es auch bleiben", freute sich Marga Schulze.