Pfingstsamstag knattern wieder die Motoren

Tradition Fahrt um den Pöhlbergpreis des AMC Annaberg-Buchholz

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Motorsportfreunde bekommen am Pöhlberg etwas zu sehen und zu hören. Foto: Thomas Fritzsch

Der Pöhlberg in Annaberg-Buchholz als Anziehungspunkt für Motorsportfreunde: Am Pfingstsamstag knattern wieder die Motoren bei der 21. Auflage der Gleichmäßigkeitsfahrt um den Pöhlbergpreis des AMC Annaberg-Buchholz im ADAC. Unmittelbar am Fuß des Pöhlberges, an der Einfahrt B95, führt die rund 2-Kilometer-Strecke die Teilnehmer auf ihren historischen Maschinen vorbei an den Butterfässern bei einer Steigung von 12 Prozent bis hinauf zum Pöhlberghotel auf 832 Metern über Normalnull.

Gleichmäßigkeit anstatt Wettrennen

Während sich vor 90 Jahren die Fahrer noch ein Rennen lieferten, ist es heutzutage die nicht minder beliebte Gleichmäßigkeitsfahrt, die Teilnehmer wie Besucher anzieht. Am 24. September 1928 wurde letztmals ein Bergrennen am Pöhlberg veranstaltet. Dabei betrug die Bestzeit eines Fahrers 3,02 Minuten auf der 3,7-Kilometer-Strecke, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 73 km/h entspricht. In der Folgezeit wurde das Ende der Veranstaltung besiegelt.

Disqualifizierung für Raser

Die Sektion Kfz-Veteranensport belebte bereits vor gut 20 Jahren das Pöhlberg-Rennen in Form eines Gleichmäßigkeitswettkampfes erfolgreich neu. Mittlerweile spielt die Geschwindigkeit der Teilnehmer keine Rolle mehr, stattdessen wird angestrebt, die Differenzzeit zwischen erstem und zweitem Lauf so gering wie möglich zu halten, im Idealfall null Sekunden. Disqualifiziert wird, wer die vom Veranstalter vorgegebene Durchschnitts-Höchstgeschwindigkeit überschreitet oder eine Uhr im oder am Kfz mitführt. Die Teilnehmer, die auf eine Zahl von 150 begrenzt wurden, sollten sich zwischen 7 und 8 Uhr an der Pöhlbergausfahrt einfinden zugunsten der technischen Abnahme der Maschinen. Um 9 Uhr ist Start des ersten Laufs, ein weiterer folgt um 13.30 Uhr. Mehr Infos unter www.amc-annaberg.de.