Pflanzaktion: 26.000 junge Bäume

Natur Rotbuchenpflanzung am Schwarzen Weg beendet

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Marie Wiesel pflanzt nahe dem Schwarzen Weg zwischen Pockau und Zöblitz Rotbuchen. Foto: Görner

Zöblitz. Der Staatsbetrieb Sachsenforst hat vergangene Woche im Revier Zöblitz die Pflanzungen von Rotbuchen in diesem Jahr abgeschlossen. Insgesamt 26.000 vorgezogene junge Pflanzen haben die Azubis auf einer etwa drei Hektar umfassende Fläche nahe dem Schwarzen Weg in die Erde gebracht. Dieser befindet sich zwischen Zöblitz und Pockau. Die jungen Leute sind unter hohen Fichten tätig gewesen.

Weitere 2.000 Rotbuchen und 3.000 Weißtannen pflanzten sie als so genannte Nachbesserung im Zöblitzer Revier. "Dabei handelt es sich um das Ersetzen eingegangener Pflanzen, die wir in den Vorjahren eingebracht haben", sagte der Leiter des Reviers Tino Kermer. Der Standort nahe dem Schwarzen Weg eignet sich, wie er versicherte, bestens sowohl für Rotbuchen als auch für Weißtannen. Beide bevorzugen mittlere Berglagen und feuchte Böden.

Mischwälder werden benötigt

Pflanzaktionen wie diese sind Teil des Waldumbaus, der im Staatsbetrieb Sachsenforst seit Jahren im Gange ist. Ziel ist es, Mischwälder aus Laub- und Nadelgehölzen zu schaffen. Dabei kommen in erster Linie Weißtannen, Fichten und Rotbuchen zum Einsatz. Fast jedes Revier nimmt sich dabei jährlich zehn Hektar vor. Im Spätherbst vergangenen Jahres hat der Sachsenforst am Schwarzen Weg auch Weißtannen gesät. Zu den Auszubildenden, die mit dem Pflanzen der Rotbuchen beschäftigt waren, gehörte Marie Wiesel. Sie räumte ein, dass die Arbeit körperlich anstrengend sei. "Das macht mir aber nichts aus. Das Pflanzen macht gerade bei dem herrlichen Wetter großen Spaß", sagte sie.