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Sachsen

Physische Arbeiten am Standort Bad Schlema-Alberoda bis 2025 vorgesehen

Aktuell Gemeindefläche Edelhofweg Bad Schlema wird saniert

Bad Schlema. 

Bad Schlema. Die Altstandortsanierung im Bereich der Gemeindefläche Edelhofweg in Aue-Bad Schlema läuft. Das Grundstück umfasst rund 2,3 Hektar. Dort wird radioaktiv kontaminiertes Material abgetragen, Fundamentreste ehemaliger Wismut-Bauten werden abgebrochen und anschließend wird das Gelände konturiert. Zu den Arbeiten gehört auch das Verfüllen eines Grubenhohlraumes am Heinrich-Georg-Stolln. Zudem werden übersteile Böschungen durch technische Konstruktionen gesichert.

Die Sanierung erfolgt aus Mitteln des Verwaltungsabkommens Wismut-Altstandorte - die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1 Millionen Euro. Die Gemeindefläche Edelhofweg ist nur eine von vielen Maßnahmen in der Region - zahlreiche sind bereits abgeschlossen, andere stehen noch an. Der Abschluss der physischen Arbeiten am Standort Bad Schlema-Alberoda sind bis 2025 vorgesehen.

Für die Sanierung aller Hinterlassenschaften des ehemaligen Uranerzbergbaues im Freistaat Sachsen ist die Wismut GmbH rechtlich verantwortlich. Aus diesem Grund gibt es parallel zum Sanierungsprogramm der Wismut das Verwaltungsabkommen Wismut-Altstandorte, in welchem der Freistaat Sachsen und die Wismut GmbH seit 2003 Sanierungsarbeiten durchführen und hälftig finanzieren. Dafür stellen Bund und Freistaat im Zeitraum 2021 bis 2035 zusätzlich 229 Millionen Euro zur Verfügung.

Wie es von der Wismut GmbH heißt, sind für die Sanierung der ehemaligen Uranbergbaugebiete in Thüringen und Sachsen bis Ende 2020 rund 6,8 Milliarden Euro an Bundesmitteln investiert worden.