Planung beim FCE: Zwei Co-Trainer und hochkarätige Unterstützung

Fußball Auer Team will sich noch professioneller aufstellen

Aue. 

Aue. Zwei Spieltage vor Saisonende hat Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue den Klassenerhalt perfekt gemacht. Die Chance auf den 10. Tabellenplatz verspielte man aber. Gegen Greuther Fürth war nur ein Remis und gegen Darmstadt nichts zu holen.

Nach der Saison ist vor der Saison: Deshalb müssen jetzt in dieser Sommerpause die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Vieles ist dabei schon klar abgesteckt und so ging es nach der Niederlage zum Saisonausklang in Darmstadt für die Veilchen-Kicker in den wohlverdienten vierwöchigen Urlaub.

Zwei Co-Trainer und ein Profifußballer stehen auf der Wunschliste

FCE-Cheftrainer Daniel Meyer hingegen setzte sich zu einem wichtigen Gespräch mit Präsident Helge Leonhardt zusammen. Dabei ging es nicht nur um die personellen Planungen für die kommende Saison, sondern auch um strukturelle Entscheidungen. Denn der FC Erzgebirge Aue will zukünftig noch professioneller arbeiten.

Auf der Wunschliste ganz oben stehen bei Cheftrainer Meyer zwei Co-Trainer: "Weil wir einen brauchen, der sich mit der Gegner und Eigenanalyse beschäftigt." Er sollte in Zusammenarbeit mit einem Videoanalysten Szenen schneidet, damit man den Spielern mehr Feedback geben könnte.

Zum anderen hätte Meyer gern jemanden in seinem Team, der aus dem Profifußball kommt. Es sollte jemand sein, bei dem niemand fragen muss, wer das ist. "Im Idealfall jemand, der so 500 Bundesligaspiele gemacht", so Meyer. Allerdings ist ihm auch klar, dass es schwer sein dürfte einen solchen Profi nach Aue zu holen.