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Plattform Nummer Zwei entsteht im Baumhauscamp

Natur Kinder und Jugendliche arbeiten mit Herz und Hand

Pockau. 

Pockau. Unweit der Strobel-Mühle dringen derzeit Klopf- und Sägegeräusche über den Fluss. Außerdem sind regelmäßig "Zugleich!" Anfeuerungsrufe zu vernehmen. Hier bauen 22 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen elf und 15 Jahren ein Baumhaus.

Jahr Zwei des spannenden Angebots

Bereits zum zweiten Mal hatte der CVJM Strobel-Mühle zum zu diesem Ferienangebot eingeladen. Seit Montag entsteht hier eine zweite Plattform zwischen den Fichten. Diese wird mit einem sicheren Geländer versehen und mit der benachbarten Plattform aus dem vergangenen Jahr über eine Hängebrücke verbunden.

Arbeit als Team

Mit dem Camp verfolgen die Organisatoren um den Campleiter Jörg Schuster mehrere Ziele. Zum einen erhalten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit handwerklich tätig zu sein. Hier gehen sie mit verschiedenen Werkszeugen und Werkstoffen um. Erfolgreich sind sie nur, wenn sie im Team arbeiten. "Wir helfen einander und passen gleichzeitig auf einander auf", so Jörg Schuster. Jeder packt mit an. Auf jeden kommt es an. Das sind Werte die sowohl zur christlichen Ausrichtung des CVJM Strobel-Mühle als auch zum humanistischen Weltbild passen.

Natur rundum spüren

Sicherheit wird großgeschrieben. Schließich arbeiten die Campteilnehmer in luftiger Höhe. Deshalb wird sich immer angeseilt. Höhepunkt der fünf Tage sind die gemeinsamen Übernachtungen auf den Plattformen. Das ist jedoch erst möglich, wenn sie sicher ist. Das ist das Arbeitsziel des Mittwochs gewesen. Auf Wände und ein Dach verzichten die jungen Leute ganz bewusst. "Wir wollen uns hier noch mitten im Wald fühlen und nicht einsperren", erklärt das Jörg Schuster. Im Notfall könnten bei Regenwetter Planen gespannt werden. Nach Regen sieht es derzeit jedoch nicht aus.

Engagierte Truppe

Der Schindelbacher ist stolz auf seine Schützlinge. Diese kommen vorrangig aus dem mittleren Erzgebirge. Einige von ihnen haben auch weitere Anreisen aus Dresden oder Heidenau für diese erlebnisreiche Ferienwoche in Kauf genommen. Alle seien, so versicherte es der Campleiter, sehr einsatzbereit und lernfähig.

Nächstes Jahr soll Platte Drei entstehen

Die sommerlich-heißen Temperaturen sind im Wald gar nicht so sehr zu spüren. Ein bisschen Kühlung verschaffen die Schatten spendenden Bäume. Für die Leitung der Veranstaltung hat er extra Urlaub genommen. Die Betreuer arbeiten hier ehrenamtlich. "Es lohnt sich. Die Kinder sind glücklich darüber, dass sie gemeinsam etwas schaffen", so Jörg Schuster. Nächstes Jahr wird übrigens weitergebaut. Dann entsteht eine dritte Plattform. Diese soll ebenfalls mit den anderen verbunden werden.

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