Pobershauer stellen im Lokalderby die Weichen

Tischtennis TSV behauptet sich mit 9:7 gegen Zschopau im Bezirksliga-Mittelfeld

Pobershau. 

Pobershau. In der 1. Bezirksliga rangieren die Tischtennisspieler des TSV 1872 Pobershau an vierter Stelle. Grund dafür, dass die Mannschaft um Spitzenspieler Roman Macak mit 9:9 Punkten völlig entspannt auf die Tabelle schauen kann, ist der jüngste 9:7-Sieg im Lokalderby gegen den SSV Zschopau. Für die Gäste aus der Motorradstadt stellte diese Niederlage dagegen einen herben Dämpfer im Kampf um den Klassenerhalt dar. Obwohl der SSV mit 4:14 Zählern aktuell den Relegationsrang belegt, hält sich die Hoffnung in Grenzen. "Jetzt wird es ganz schwierig für uns. Vielau liegt zwar noch einen Punkt hinter uns, verfügt aber über mehr Potenzial als wir", sagt der Zschopauer Veikko Bartsch, der einst jahrelang für Pobershau gespielt hatte.

Im Duell gegen seine Ex-Kollegen musste Bartsch zwei Einzel-Niederlage einstecken. Viel schmerzlicher war jedoch das 1:3, das er zusammen mit Max Flath gegen Lars und Danilo Martin kassierte. So ging der TSV mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln hervor, in denen nur Tino Jablinski und Steve Rothe für Zschopau punkten konnten. Letzterer behielt anschließend auch in den Einzeln eine weiße Weste - genau wie Max Flath. Jablinski und Norman Laskowsky gewannen nur einmal. Für Pobershau wiederum fuhren Macak und Marc Martin die Maximalpunktzahl ein, wobei sie von der Aufgabe Philipp Webers profitierten. Krankheitsbedingt ging die Zschopauer Nummer 1 gar nicht erst an die Platte. Macak und Martin waren es auch, die mit ihrem 3:0 im Entscheidungsdoppel den TSV-Erfolg perfekt machten.