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Pockauer setzen Akzente für Wanderer und Spaziergänger

Handwerk Schmucke Bänke laden zum Ausruhen ein

Pockau-Lengefeld. 

Pockau-Lengefeld. Den Kopf voller kreativer Ideen, die Hände handwerklich geschickt. Das Ziel: Akzente setzen!

Das Rentnerdasein einfach nur so genießen? "Nein, das ist nicht das Richtige für uns. Wir wollen vielmehr noch etwas aktiv sein, etwas schaffen, woran sich hoffentlich viele Menschen erfreuen können", sagten Rudolf Lehmann (74) aus Lengefeld und Konrad Härtwig (68) aus dem Ortsteil Vorwerk. Die Herren haben es sich zur Aufgabe gemacht, wunderschöne Eckchen in unserem Erzgebirge mit Bänken zum Ausruhen zu versehen.

An die 20 Stück haben sie in der Vergangenheit schon hergestellt. In Eigeninitiative und mit finanziellen Mitteln aus dem eigenen Geldbeutel. "Wir fertigen die Bänke aus Schadholz. Ist ein Baum gefällt, machen wir uns über den Wurzelballen her und diesen für unsere Vorhaben zurecht. Meist verwenden wir Fichte und Esche", erzählt Rudolf Lehmann. Er ist es auch, welcher die Lehnen der Bänke mit ausgewählten Sprüchen des deutschen Volksdichters und Sängers des Erzgebirges, Anton Günther, schnitztechnisch versieht.

Auf der kürzlich im Rossbachtal aufgestellten Bank ist der Spruch "Der Ursprung aller Dinge ist klein" zu lesen. Um die Fundamente unter den Bänken kümmert sich zudem Konrad Härtwig. Steht alles fest und sicher, kann der ermüdete Wanderer oder der interessierte Spaziergänger sich dort zu einem Päuschen niederlassen.

Was Lehmann und Härtwig fühlen wenn eine Bank fertig ist und steht? "Freude", sagen sie wie aus einem Munde. "Aber die Freude wird noch viel größer", wenn wir Menschen begegnen, die unsere Bänke auch nutzen", bringen sie es abschließend auf den Punkt.



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