Positiv-Trend ist erkennbar

Regionales Touristiker rechnen mit Plus bei den Übernachtungen

Erzgebirge. 

Die Weihnachts- und Winterzeit, die jetzt vor der Tür steht, sei nach wie vor die übernachtungsstärkste Zeit im Erzgebirge, sagt Veronika Hiebl. Die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge spricht von einer Zahl zwischen 260.000 und 310.000 pro Monat im Dezember, Januar und Februar. In den letzten Jahren habe man Zuwachsraten verbuchen können. Hiebl wagt jetzt eine kleine Prognose: "Wir erhoffen uns im Dezember ein Plus von zwei bis vier Prozent im Vergleich zur Vorsaison." Für Januar und Februar rechne man sogar mit bis zu fünf Prozent Plus. "Sicher hängt das auch von den Schneeverhältnissen ab", räumt Hiebl ein.

Doch man sei ganz optimistisch, dass es weiter bergauf geht. Deutschland-Urlaub liege allgemein im Trend. "Ein bisschen liegt der Positiv-Trend im Erzgebirge auch an der Neuausrichtung. Zudem rühren wir intensiver die Werbetrommel." Im Durchschnitt übernachten Urlauber drei Tage in der Region - an der Aufenthaltsdauer habe sich nichts nach unten verändert. Die Zeiten, wo Urlauber zwei bis drei Wochen in einer Region verbracht haben, die seien nicht nur im Erzgebirge vorbei, sondern deutschlandweit. In der Weihnachtszeit seien Städte gefordert, Authentizität zu vermitteln.