Prachtexemplar steht vor Ratskeller

Christbaum Fichte kommt in diesem Jahr aus Neuwelt

Sie hat es auf stattliche 22 Meter gebracht: Die Fichte von einem Privatgrundstück an der Clara-Zetkin-Straße in Schwarzenberg-Neuwelt, die nun in ihrer ganzen Pracht als Weihnachtsbaum vor dem Ratskeller Schwarzenberg steht. Sie ist ein besonders schönes Exemplar, weil sie geschätzte 60 Jahre völlig freistehend und unbedrängt wachsen konnte und nicht ausgeschnitten werden musste.

Mit einem großen Kran wurde der herrliche Nadelbaum in der vergangenen Woche aufgestellt. "Die Besitzer des Grundstücks wollen ihren Garten umgestalten und haben deshalb einen Dienstleister beauftragt", sagt Forstrevierleiter, Christian Arnold, der gleichzeitig als stellvertretender Bauhofleiter fungiert. Eben jener Dienstleister wollte eigentlich nur eine Fällgenehmigung für besagten Baum haben. Der Forstrevierleiter schaute sich die Fichte an und befand, dass sie bestens als Schwarzenberger Weihnachtsbaum geeignet sei. Noch im Sommer wurde alles in trockene Tücher gebracht, so dass die Christbaumaktion Ende November nur noch eine "Formalität" war. Doch das Fällen des Baums war ebenso spektakulär wie der Transport von Neuwelt in die Altstadt. Dort wurde der Christbaum um zwei Meter gekürzt und sein Stamm in eine knapp zwei Meter lange Fundamenthülse gestellt. So dass es die Fichte jetzt auf zirka 18 Meter bringt. Die Fundamenthülse ist normalerweise abgedeckt und wurde speziell für die Bäume gebaut. Im Frühjahr sitzt an selber Stelle auch der Maibaum. Übrigens: Insgesamt hat der Bauhof drei Bäume aufgestellt. Die beiden anderen stehen in der Vorstadt und am Bahnhof. In Bermsgrün und Neuwelt gibt es zudem Bestandsbäume, die während der Advents- und Weihnachtszeit mit Lichterketten geadelt werden.