Prävention macht stark gegen Gewalt

Bildung Projekt "Gesund und sicher in die Zukunft" gestartet

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Wie wichtig Prävention ist, konnten die Teilnehmer am Präventionstag auch von der Polizei erfahren. Foto: Stadt Annaberg-Buchholz, Matthias Förster

Annaberg-B. Am vergangenen Donnerstag veranstaltete die Stadt Annaberg-Buchholz einen Präventionstag für alle Grundschüler in der Silberlandhalle. Partner waren dabei die Polizei, das Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz WPA), das DRK, der Verein VIP e. V. sowie Fachtrainer Silvio Päckert von der Annaberg-Buchholzer "Schule gegen Gewalt". Sein Motto ist "Kinder stark machen". Denn er weiß: "Die körperliche und psychische Gewalt in Schulen nimmt stetig zu und Kinder werden immer früher mit diesen Konflikten konfrontiert. Durch ein verbessertes Selbstbewusstsein fallen Schüler nicht in die Opferrolle, sondern sie werden selbstsicherer und haben ein größeres Durchsetzungsvermögen." Während der Revolution Train vor allem für Oberschüler konzipiert war, erreichte man mit dem Präventionstag nun die Grundschüler im Stadtgebiet. "Nach der Eröffnung des Tages durch Oberbürgermeister Rolf Schmidt durchliefen alle vierten Klassen der städtischen Grundschulen sieben Stationen. Dort erfuhren die Schüler wichtige Inhalte zu den Themen Gewaltprävention, polizeiliche Ausrüstung, Straßenverkehr, Suchtprävention, Fahrzeugtechnik, gesunde Ernährung und Erste Hilfe", informiert Stadtsprecher Matthias Förster. Um 11 Uhr kamen die Schüler der ersten bis dritten Klassen aus Annaberg-Buchholzer Grundschulen hinzu. Nach dem Mittagessen erlebten alle Grundschüler ein abwechslungsreiches Programm des Polizeiorchesters Sachsen. Dabei begrüßten sie auch das beliebte Polizeimaskottchen "Poldi". Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Sieger für den Malwettbewerb "Suchtprävention" mit tollen Preisen geehrt. Alle vierten Klassen der Grundschulen in Annaberg-Buchholz hatten sich im Wettbewerb mit den Themen Drogen und Sucht befasst. Die entstandenen Plakate wurden in der Silberlandhalle ausgestellt und konnten besichtigt werden.