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Praktikant forscht in der "Stengelhaide"

Projekt Arbeiten in der Moorlandschaft und am Wanderwegekonzept

Kühnhaide. 

Kühnhaide. Praktikanten sind seit Jahren eine wichtige Stütze für den Naturpark Erzgebirge-Vogtland. "Ohne sie könnten wir verschiedene Projekte gar nicht realisieren", weiß dessen Geschäftsführerin Sigrid Ullmann.

Malte Klink verstärkt das Team seit kurzem. Er studiert unter anderem Geografie und Geologie an der TU Greifswald. Sein Haupteinsatzgebiet ist die "Stengelhaide" in Kühnhaide. Hier versetzt der Naturpark eine trocken gelegte Moorlandschaft wieder in ihren natürlichen Zustand. Ihre Trockenlegung begann im 19. Jahrhundert mit dem Torfabbau. Ein Teil der 100 Hektar umfassenden Fläche ist bereits wieder vernässt oder befindet sich auf den Weg dorthin. Mit dem Wasser kommt die für Moore typische Flora und Fauna zurück.

Hier treffen Theorie und Praxis aufeinander

Malte Klink soll diese Entwicklung erfassen und dokumentieren. Das so genannte Monitoring wird einen Hauptteil seiner Arbeit sein. Außerdem soll er am neuen Wanderwegekonzept in Rechenberg-Bienenmühe mitwirken. Der 22-Jährige selbst sieht dieses Praktikum auf der einen Seite als Beitrag zum Natur- und Umweltschutz. Auf der anderen Seite hat er hier die Möglichkeit, sein an der TU erworbenes Wissen praktisch anzuwenden. Außerdem reizt ihn die Arbeit an der frischen Luft.

Finanziert wird das Umweltpraktikum von der Commerzbank. "Wir unterstützen die jungen Leute mit einem Praktikumsentgelt und einer Unterkunft", erklärte Sebastian Hofmann. Er leitet die Commerzbankfiliale in Marienberg. Das Umweltpraktikum unterstützt das Geldinstitut bereits seit 1990.



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