Preis für Heimatforschung geht an Johanngeorgenstädter Schule

Auszeichnung Kurfürst-Johann-Georg-Schule zeigt besonderes Engagement

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Foto: Halfpoint/Getty Images/iStockphoto

Dresden/Johanngeorgenstadt. Die Kurfürst-Johann-Georg-Schule aus Johanngeorgenstadt ist am 3. November in Dresden bei der Verleihung des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung ausgezeichnet worden.

Die Förderschule erhielt den Schüler-Sonderpreis für die Darstellung der Geschichte der Schule unter dem Motto "Die Entwicklung der Schule für geistig Behinderte in Johanngeorgenstadt". "Die Auszeichnung würdigt das besondere Engagement der Klasse W1 sowie der Betreuerinnen Gabriele Hennig und Antje Sandmann", sagte CDU-Bundestagsabgeordneter Alexander Krauß, der an der Festveranstaltung teilgenommen hatte.

Die Schüler und Lehrer der Kurfürst-Johann-Georg-Schule hätten sich von der Heimatforschung begeistern lassen. "Ich bin sehr froh, dass wieder Preisträger aus dem Erzgebirge geehrt wurden", so Krauß. In kaum einer Region Sachsens werde auf so hohem Niveau die Geschichte der Heimat erforscht wie im Erzgebirge.

Im vergangenen Jahr hatte der Zwönitzer Altbürgermeister Uwe Schneider für seine Stadtchronik den ersten Landespreis für Heimatforschung erhalten. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus schrieb im Jahr 2017 zum zehnten Mal den "Sächsischen Landespreis für Heimatforschung" aus.