Preisgeld dem Hospizdienst gespendet

Soziales Projekt "Letzte Lieder" soll in Aue umgesetzt werden

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Angela Breitfeld (li.) und Oberin Frauke Groß freuen sich über die Spende von Jungunternehmer Enrico Heymann. Foto: R. Wendland

Aue. Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Sächsischen Gemeinschafts-Diakonissenhaus ZION in Aue bekommt Unterstützung. Enrico Heymann, geschäftsführender Gesellschafter der Clen Solar GbR hat den 1. Auer Jungunternehmer-Preis gewonnen. Verbunden war dieser mit einem Preisgeld von 1.000 Euro. Das ist die Summe, die jetzt an den Hospizdienst geht.

Heymann gibt ehrlich zu: "Zuerst haben wir daran gedacht, das Geld an eine Kindereinrichtung zu geben, denn man denkt nicht in erster Linie daran, dass das Leben irgendwann einmal zu Ende geht. Doch ich denke es war die richtige Entscheidung. Es ist eine gute Sache, die der Verein verfolgt."

Spendengeld geht an das Projekt "Letzte Lieder"

Die Koordinatorin Angela Breitfeld freut sich riesig über die Spende: "Es ist aber genauso viel wert, dass ein so junges, dynamisches und aufstrebende Unternehmen Menschen die sich auf dem letzten Weg ihres Lebens bewegen Aufmerksamkeit schenkt." Die 56-Jährige hat schon eine Idee, wie man das Geld eingesetzt werden kann. Es gibt ein Projekt, das nennt sich "Letzte Lieder". Projektinitiator ist der Autor Stefan Weiller.

"Er führt Interviews mit Menschen, die sich auf ihren letzten Lebensweg befinden und fragt sie unter anderem nach der Musik ihres Lebens. Daraus entsteht letztendlich ein Konzert", erzählt Breitfeld. Ein solches Projekt wolle man in Aue umsetzen mit regionalen Akteuren aus der Musikszene. "Wir beschäftigen uns nicht mit dem Sterben, sondern mit dem würdevollen Leben bis zum Schluss", fügt Breitfeld an.