Premiere soll eine Fortsetzung finden

Biker-Treffen Biker-Treffen zum Stadtjubiläum Zschopau

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Mehr als 60 Motorradfahrer besuchten unter Anleitung von Wolfgang Epphardt historische Orte in der Region - darunter das alte MZ-Werk in Zschopau. Foto: A. Bauer

Zschopau. Ganz so viele Motorrad-Fans, wie ursprünglich erhofft, hat das Biker-Treffen anlässlich der Zschopauer 725-Jahrfeier zwar nicht angelockt. Dennoch soll die Veranstaltung eine Fortsetzung finden. "Denjenigen, die gekommen sind, hat es großen Spaß gemacht. Wenn es in Zschopau kein solches Treffen gibt, wo denn sonst, lautete die einhellige Meinung", berichtet Mitorganisator Wolfgang Epphardt. Er und die anderen Helfer konnten jeweils mehr als 60 Teilnehmer zu den beiden Ausfahrten begrüßen. Viele Erzgebirger waren am ersten Jubiläumswochenende gekommen. Aber auch Vertreter aus Chemnitz, Thüringen und sogar von der Ostsee wollten sich die Premiere nicht entgehen lassen.

Mehr als 60 Teilnehmer bei beiden Ausfahrten dabei

Einer großen Tour durch die Region folgte zunächst eine Podiumsdiskussion mit ehemaligen Motorsportlern. Tags darauf brachen die Biker noch einmal auf, um sich bei einer etwas kleineren Rundfahrt historische Orte "Rund um Zschopau" anzuschauen. Nach der Fahrt entlang der beiden ehemaligen MZ-Werke in Zschopau in Hohndorf sowie durch die DKW-Siedlung kamen alle Teilnehmer bei einem Abschiedsbrunch intensiver in Gespräch. Dabei wurde deutlich, dass sich viele eine Neuauflage des Treffens wünschen.

Fortsetzung ausdrücklich erwünscht

"Ein Fahrer ist inzwischen sogar schon zu mir gekommen, um mir auf einem USB-Stick Bilder seiner Helm-Kamera zu überreichen", berichtet Epphardt. Material für einen kleinen Film-Beitrag beim zweiten Treffen wäre also vorhanden. Wann es soweit ist, soll noch in diesem Jahr entschieden werden. "Dadurch wäre genug Zeit, die Veranstaltung fortzuführen", sagt Epphardt und betont: "Sowohl bei einigen Zschopauern als auch im Verein MC MZ gibt es Bestrebungen, die Sache fortzuführen." Dabei könnten die Teilnehmerzahlen durchaus steigen, denn "so etwas spricht sich ja herum".