Preßnitztalbahn: Neujahrsfahrten und große Veränderung am Bahnhofsareal 2026

Die Preßnitztalbahn startet mit Dampfromantik ins Jahr 2026. Neujahrsfahrten durch das Erzgebirge, Anreiseinfos und Projekt „Jöhstadt BLOCKfrei“ im Überblick

Jöhstadt
 
 

Seit dem 1. Januar rollen wieder Dampfloks durch das tief verschneite Preßnitz- und Schwarzwassertal im mittleren Erzgebirge. Die Preßnitztalbahn fährt auf schmaler Spur zwischen Jöhstadt und Steinbach – rund acht Kilometer lang, kurvig, steigungsreich und herrlich nostalgisch. Der Duft von Kohle, das rhythmische Stampfen der Räder und die winterliche Landschaft machten die ersten Fahrtage zu einem besonderen Erlebnis.

Einsteigen und entschleunigen

Zweizugbetrieb, stündliche Abfahrten, beheizte Wagen und heiße Getränke im Buffetwagen – die Neujahrsfahrten boten nicht nur technische Faszination, sondern auch winterliche Ruhe. Zwischen Raureif und Dampf, knirschendem Schnee und historischen Fahrzeugen wurde jeder Meter der Strecke zur Reise in eine andere Zeit.

Gut erreichbar, aber weit weg vom Alltag

Anreisende nutzen Züge nach Annaberg-Buchholz oder Busverbindungen nach Jöhstadt. An ausgewählten Fahrtagen fährt zusätzlich die „Ausflugslinie Preßnitztal“ von Wolkenstein bis Steinbach – mit Anschluss an Bahn und Museumszug. Trotz guter Erreichbarkeit fühlt sich die Fahrt durch das stille Tal wie eine Auszeit vom Jetzt an.

2026 wird Jöhstadt „BLOCKfrei“

Eine große Veränderung steht im Bahnhofsareal an: Nach Pfingsten 2026 wird der alte Wohnblock mitten im Bahnhof Jöhstadt abgerissen. Die Kosten von rund 300.000 Euro werden größtenteils durch Spenden getragen – mit großer Unterstützung der Region. Wer 5.000 Euro oder mehr gibt, erhält einen exklusiven Schwibbogen aus Jöhstädter Handarbeit. Bis August 2027 sollen alle Bahnhofsgleise neu verlegt sein – ein weiterer Schritt in Richtung Museumsbahn der Zukunft. (Quelle)

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