Prinz macht sich für Nachwuchs stark

Interview Ingolf Georgi aus Breitenbrunn regiert bis zum Februar das Narrenvolk des ACK

Ingolf Georgi aus Breitenbrunn ist nicht nur im Vorstand der SG Breitenbrunn aktiv, sondern in der aktuellen Faschingssaison der Prinz beim Antonsthaler Carnevalsklub (ACK). Mit dem Diplom-Wirt sprach Katja Lippmann-Wagner:

Wie sind sie Faschingsprinz geworden?

Das kam durch die aktuelle Prinzessin Ramona Resch aus Erla-Crandorf. Sie darf sich einen Prinzen suchen und hat mich auserwählt. Daher ist das natürlich eine hohe Ehre für mich.

Mussten Sie lange überlegen oder mit wem haben Sie sich beraten?

(lächelt) Ich muss niemanden um Erlaubnis fragen, da ich in Scheidung lebe. Allerdings hatte ich einige zeitliche Bedenken, denn ich bin ehrenamtlich sehr aktiv. Doch letztendlich habe ich die Entscheidung innerhalb einer Viertelstunde getroffen.

Sind Sie eigentlich Faschingsfan?

Ich mag Fasching. Ich habe ja in Gotha an der Finanzhochschule studiert und dort mit erlebt und mit gelebt wie Karneval gefeiert wird. Gotha ist ja eine echte Faschingshochburg in Thüringen.

Und wie gut kannten Sie im Vorfeld ihrer Regentschaft den ACK?

Den ACK kennt man in der Region natürlich, er hat eine lange Tradition. Außerdem gab es schon länger gemeinsame Veranstaltungen zwischen der SG Breitenbrunn und den Antonsthalern. Anfang Februar richten wir immer gemeinsam den Skifasching am Hang in Breitenbrunn aus.

Was erhoffen Sie sich durch ihre Prinzenrolle? Was sind ihre Ziele?

Die Kinder- und Jugendarbeit liegen mir sowohl im sportlichen als auch im karnevalistischen Bereich am Herzen. Warum soll es nicht möglich sein, dass Sportler Faschingsfreunde sind und ACK-Mitglieder im Sport aktiv werden. Dafür werde ich mich einsetzen.

Viele ehemaligen Prinzen engagieren sich auch heute noch beim ACK. Kommt das auch für Sie infrage?

Das will ich nicht ausschließen, aber das lasse ich erst einmal auf mich zukommen.