Projekt "Notinsel" in Jahnsdorf

Prävention Gemeinde macht Schulwege sicherer für Kinder

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Drei Polizeibeamte der Präventionsstelle Chemnitz waren zu Besuch in der Grundschule Jahnsdorf und sensibilisierten dabei die Vorschüler und anwesenden Hortkinder beim Umgang mit Fremden und referierten über das Notinselprojekt. Foto: Gemeinde

Jahnsdorf. "Nein heißt Nein, denn für Nein gibt es nur ein Wort: Nein!" So begann für die rund 60 Kinder der kleine Workshop mit der Polizei Chemnitz zu den Themen "Notinsel" und "Geh nicht mit fremden mit!" Drei Polizeibeamte der Präventionsstelle Chemnitz waren Mitte Oktober auf Einladung von Jahnsdorfs Bürgermeister Albrecht Spindler zu Besuch in der Grundschule und sensibilisierten dabei die Vorschüler und anwesenden Hortkinder beim Umgang mit Fremden und referierten über das Notinselprojekt. Dabei wurden hilfreiche Tipps gegeben, wie man sich einfach aber effektiv dagegen wehrt, dass Fremde einen ansprechen und Böses wollen und wo man Hilfe findet, wenn man mal in Not ist.

Unternehmen macht bei der Aktion mit

Die Kinder waren mit vollem Ehrgeiz dabei und hatten viele Fragen. Nachdem der Theorieteil beendet war, gingen alle Kinder zusammen mit dem Bürgermeister und der Polizei zur Heyde Keramik, welche ein großer Anlaufpunkt mit einem "Notinsel"-Symbol an der Haustür ist. Der Inhaber der Heyde Keramik, Jens Böttger, erzählte allen Kindern, dass sie jederzeit bei Problemen hereinkommen können und das ihnen dort geholfen wird, wo ein solches Symbol zu finden ist.

Bürgermeister Albrecht Spindler sagt: "Ich hoffe sehr, dass wir dieses Veranstaltungsformat zeitnah fortführen können, denn eins steht fest: Wir werden dadurch den Schulweg auf jeden Fall ein Stück sicherer machen!"