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Projekt "WIKUSAWA" soll im Januar 2019 starten

Projekt Wildbacher wollen in ihrem Ort einen Märchenwald zaubern

Wildbach. 

Wildbach. Im Bad Schlemaer Ortsteil Wildbach gibt es eine Gruppe kreativer Frauen, die schon das eine oder andere Projekt auf die Beine gestellt haben. In diesem Kreis ist auch die Idee für "WIKUSAWA" geboren. Was dahintersteckt? Der Wildbacher Kunst- und Sagenwald. "Wir sind alle sehr naturverbunden und sind viel auch im Wald unterwegs und wollen das auch gern den Kindern weitergeben", erklärt Annett Beier, die das Konzept jetzt bei der jüngsten Gemeinderatsitzung in Bad Schlema vorgestellt hat.

Den Kindern die Natur näher bringen

Die 38-jährige aus Wildbach sagt: "Unsere eigenen Kinder sind viel in der Natur. Es gibt aber auch genügend Kindern, wo das ein stückweit fehlt. Das Wissen geht irgendwann verloren." Die Verbindung zwischen Kunst und Natur, in der Natur Kunst schaffen -  die Kombination finden wir ganz spannend, sagt Beier und ergänzt: "Wir wollen den Kindern beides ans Herz legen." Die Idee entstanden ist im November letzten Jahres.

Projekt soll im Januar nächsten Jahres starten

Daran gearbeitet hat man bis Mitte Februar. Dann hat man das Konzept eingereicht bei der Robert-Bosch-Stiftung als Beitrag für den Wettbewerb "Neulandgewinner". Die Stiftung fördert damit den ländlichen Raum - Ideen, welche die gesellschaftlichen Entwicklung positiv beeinflussen und die Gemeinschaft stärken und den ländlichen Raum lebenswert machen. Die Idee der Wildbacherinnen gehört zu den 20 von insgesamt 194, die gefördert werden. Das Budget liegt bei 30.000 Euro. Start für das zweijährige Projekt wird wahrscheinlich im Januar 2019 sein. Entstehen soll inmitten der Natur ein Rundweg rund um die Isenburg, um die sich einige Sagen ranken.



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