Projekt will Toleranz fördern

Bildung Interkulturelle Tage an Annaberger Grundschulen

Ein irisches Sprichwort lautet: "Ein Fremder ist ein Freund, den man nur noch nicht kennt". Getreu diesem Motto fand am 28. Oktober an der Grundschule des Bildungszentrums Adam Ries und am 9. November in der Grundschule Friedrich Fröbel in Annaberg-Buchholz interkulturelle Tage statt. Durchgeführt wurden die Projekte vom Jugendclub Pavillon aus Chemnitz. "Dabei durchliefen die Schüler in kleinen Gruppen verschiedene Stationen, die von ausländischen Studenten der TU-Chemnitz betreut wurden und an denen sie landestypische Kulturen kennen lernten", informiert Annabergs Stadtsprecher Matthias Förster und erklärt weiter: "In allen Räumen spürte man, dass die Kinder vom Projekt absolut begeistert waren und mit Elan mitmachten. Hemmschwellen gegenüber den internationalen Gästen und Kulturen gab es nicht. Mit viel Spaß und Freude stellten die Grundschüler chinesische Frühlingsrollen her, trommelten wie in Ghana, lernten rumänische, georgische und amerikanische Folktänze kennen oder gingen erste Schritte im taiwanesischen Tha-Chi Kampfsport." Außerdem wurden japanische Kirschblütenzweige, Rasseln sowie südamerikanische Glückssterne gebastelt. Das Wichtigste an den Veranstaltungen war jedoch, dass die Schüler auf diese Weise vielfältige Einblicke in andere Kulturen erhielten und das mit dem Ziel Toleranz und Verständnis zu wecken, ohne den Zeigefinger zu heben. Genau das wurde an diesem Tag auch erreicht. Mitfinanziert wird das gesamte Projekt über das Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz". ru/pm