Promis bei der Küchenschlacht

Kochduell Schwarzenbergs OB Heidrun Hiemer und Amtskollege kämpften ums beste Rezept

Im normalen kommunalpolitischen Berufsalltag kochen die Oberbürgermeisterin von Schwarzenberg, Heidrun Hiemer, und der Bürgermeister von Grünhain-Beierfeld, Joachim Rudler, ihr eigenes Süppchen und lassen sich gewöhnlich auch nicht in selbiges spucken. Dabei können sich die beiden gut leiden und so kam es, dass der Stadtchef am Spiegelwald seine Amtskollegin zum Promikochen in die Villa Theodor nach Beierfeld einlud - beziehungsweise sie zum Kochduell herausforderte. Küchenchef Rainer Wiesner lässt regelmäßig bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Kultur in seinem Reich kochen und vermittelt ihnen dort einiges an Wissen. So schwangen selbst schon die Zweitligakicker Jan Hochscheidt und René Klingbeil in Wiesners Küche den Löffel. Diesmal allerdings ging es um die Frage große Kreisstadt oder Einheitskommune, Frau oder Mann und Oberbürgermeisterin oder Bürgermeister - wer macht am Herd die bessere Figur? Heidrun Hiemer entpuppte sich dabei nicht nur als fantastische Köchin, sondern auch als hervorragende Hausfrau. Wenn sie nicht gerade Zwiebel schnipselte und Rote-Beete-Törtchen formte, griff sie unaufgefordert zum Spültuch und reinigte das Geschirr. "Das ist wirklich vorbildlich", lobte Chefkoch Rainer Wiesner. Bürgermeister Joachim Rudler hingegen nahm sich außergewöhnlichen Rezepten an. "Ich dachte eigentlich Algen hat man nur im Bad, aber hier werden sie zum Salat verarbeitet und der schmeckt", so der Stadtchef, der gern zu einem guten Essen einen tollen Wein genießt. Neben Rudler und Hiemer standen auch Eberhard Grünert, der Geschäftsführer der Turck Beierfeld GmbH, und Wolfgang Mai, Mittelschulleiter in Beierfeld, am Herd. Präzise schnitt Grünert frische Waldpilze zurecht. "Die sind so gut, dass ich auch das Futter verwende", so der Firmenchef. Wolfgang Mai hatte sichtlich Spaß und kümmerte sich ums Dessert. Das Duell gewann Heidrun Hiemer vor Eberhard Grünert. Die Teilnehmer selbst und Küchenchef Wiesner durften die Punkte vergeben.