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Sachsen

Rück-BLICK auf den Mauerfall: Dietmar Lang erinnert sich

Geschichte Reisefreiheit und Freunde in aller Welt

Dietmar Lang arbeitet als Holzbildhauer und Autor. Als die Mauer in Berlin fiel, war er 41 Jahre alt.

 

Wie erinnern Sie sich an den 9. November 1989?

Das war an einem Donnerstag, wir sahen das Ereignis im Fernsehen. Am Sonnabend darauf hatten wir unseren geselligen Handwerksmeister-Treff, welcher viermal im Jahr stattfindet, besprachen enthusiastisch Zukunftspläne und schwenkten fröhlich Papierfähnchen, aus denen wir das DDR-Symbol entfernt hatten.

 

Wissen Sie noch, was Sie sich von den 100 Mark Begrüßungsgeld gekauft haben?

Ja, Werkzeug und ein Walkie Talkie. Damals gab es noch mehr für die DM als heute für den Euro.

 

Gibt es etwas, das Sie seit der Wende vermissen?

Ja, das damals starke Interesse von Kindern und Jugendlichen, in einer Arbeitsgruppe Schnitzen zu lernen. Weiterhin den Erhalt des erworbenen Meisterprivilegs für ausnahmslos alle Handwerksberufe in Deutschland.

 

Was hat die Wende für Sie persönlich gebracht?

Die Freiheit des Gewerbes, viel Arbeit, die von mir sehr geschätzte und genutzte Reisefreiheit und Freunde in aller Welt.



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