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Rachermanneln müssen jetzt zu Bett

Vorbei Nach Lichtmess wird Weihnachtsschmuck endgültig weggeräumt

Erzgebirge. 

Erzgebirge. Der 2. Februar naht und somit auch das Ende der Weihnachtszeit. Er ist ein wichtiges Datum im Kirchenkalender. Auch ist zu spüren, dass die Tage nun deutlich länger werden.

Während vielerorts der Weihnachtsschmuck schon aus den Fenstern verschwunden ist, gibt es doch Regionen, besonders im Erzgebirge, die an der Tradition festhalten. Doch das muss jeder für sich selbst entscheiden. In Sachsen ist es nach wie vor üblich, die weihnachtliche Ausgestaltung der kirchlichen Räume bis zum 2. Februar zu lassen.

Bauern nahmen wieder ihre Arbeit auf

Die Darstellung des Herrn oder Maria Lichtmess ist der vierzigste Tag nach Weihnachten, der in einigen christlichen Konfessionen am 2. Februar gefeiert wird. Das kirchliche Fest entstand im 4. Jahrhundert in Jerusalem als christliches Nebenfest von Christi Geburt und wurde im 5. Jahrhundert durch eine Lichtprozession angereichert.

Das Festdatum war hier anfangs der 14. Februar (berechnet vom 6. Januar ab), ab dem 6. Jahrhundert der 2. Februar (berechnet vom 25. Dezember). Traditionell heißt es, dass ab dem 2. Februar wieder bei Tageslicht zu Abend gegessen werden kann. Lichtmess ist auch der Beginn des so genannten "Bauernjahres", an dem früher die Arbeit wieder aufgenommen wurde. An diesem Tag endete das Dienstbotenjahr.

Die Mägde und Knechte bekamen den Rest ihres Jahreslohnes ausbezahlt und konnten sich eine neue Dienststelle suchen. Für Lichtmess existieren außerdem diverse Bauernregeln.

Beispiel: "Ist's an Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.

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