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Radonhaltige Luft im Beierfelder Rathaus: dieses System soll helfen

Entscheidung Lüftungsanlage oder günstigerer Radonbrunnen als Alternative

Grünhain-Beierfeld. 

Grünhain-Beierfeld. Im Keller des Beierfelder Rathaus gibt es ein Problem - ein gravierendes. Dieses ist nicht zu hören, nicht zu sehen und nicht einmal zu riechen. Und trotzdem ist es so massiv, dass die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, das im Keller untergebracht war, in ein Ausweichquartier umziehen mussten: Der Radongehalt der Luft liegt im alten Gemäuer deutlich über dem Maximalwert. Das hat nicht nur eine interne Überprüfung ergeben, sondern auch eine Langzeitmessung von Fachleuten bestätigt.

Eine Lüftungsanlage soll das Problem lösen

Deshalb mussten die Stadträte der Kommune über eine dringend notwendige Sanierung nachdenken. "Im Rahmen einer Beratung wurden Möglichkeiten zur Senkung der Radonwerte unter die geforderten 300 Becquerel erörtert", ist auf der Beschlussvorlage formuliert. Mit einer Belüftungsanlage soll es künftig möglich sein, den Radongehalt der Luft im Kellergeschoss zu senken. Die veranschlagten Kosten liegen bei 55.930 Euro. Etwa die Hälfte des Geldes kostet die eigentliche Belüftungsanlage, die andere wird für notwendige Installationsarbeiten benötigt.

Die Stadträte stimmten zwar grundlegend dem Einbau einer solchen Anlage zu, legten aber in ihren Statements darauf Wert, dass auch ein möglicher Radonbrunnen als Alternative geprüft werde. Die Hoffnung der gewählten Vertreter ist, dass dieser nicht so teuer wird. Der Rückzug des Ordnungsamtes in die Stadtverwaltung, das seit ein paar Monaten im neuen poliklinischen Zentrum untergebracht ist, ist zwingend notwendig. "Weil die Räume dort anderweitig benötigt werden. Sie dienen zukünftig als Praxisräume", so Hauptamtsleiterin Monique Hesse.



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