Rauchende Köpfe und fliegende Späne

Wettbewerb junge Forstwirte zeigen in Olbernhau ihr Können

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Lukas Höber sieht ganz genau hin, wie die Kettensäge beim Präszisionsschnitt ins Holz sägt. Die "Konkurrenten" des Neuwernsdorfers verfolgen die Aktion genau. Foto: Dirk Trautmann

Olbernhau. Bei einem Wettbewerb sind in Olbernhau zukünftige Forstwirte angetreten. Dabei hatten die Jugendlichen sowohl in Theorie, als auch in der Praxis ihren Leistungsstand nachzuweisen. Ort des Berufswettbewerb war die Außenstelle des Forstamtes Marienberg. Ausgetragen wurde diese "Standortbestimmung während der Ausbildung", wie es Klaus-Dieter Reinwarth ausdrückte, Referent im Staatsbetrieb Sachsenforst und im Forstamt Marienberg für die Ausbildung zuständig.

Nachdem beim theoretischen Teil die Köpfe rauchten, flogen im Praxisteil die Späne. Der praktische Teil war in vier Bereiche aufgeteilt: Die Kette einer Kettensäge musste auf Zeit gewechselt werden, Baumstämme sollten mittels Kombinationsschnitt und Präzisionsschnitt zerteilt werden und ein Stamm sollte möglichst genau in die vorgegebene Richtung fallen.

Aller zwei Jahre gibt es diesen Wettbewerb der zukünftigen Forstwirte, ausgetragen im Wechsel in Olbernhau und Bärenfels im Osterzgebirge.

Die erzielten Zeiten und die gemessenen Zentimeter führte auch zu einem Ergebnis: Es siegte Paul Gräfe aus Dippoldiswalde vor Lukas Höber aus Neuwernsdorf. Den 3. Platz erreichte der Sorgauer Markus Uhlig.