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Region wird ins Krankenhaus gebracht

Bilderkonzept Typische Ansichten und Motive aus dem Erzgebirge

Aue. 

Das Haus F am Helios-Klinikum Aue ist nicht nur gebäudetechnisch neu: auch bei der Innengestaltung ist man neue Wege gegangen. Man hat regionale Künstler eingebunden und typische Ansichten und Motive aus dem Erzgebirge ins Krankenhaus gebracht: Städte, Natur und auch Detailaufnahmen. Dabei vermischen sich Fotografien von Andreas Stopp und Zeichnungen von Antje Henkel. Die Motive findet man auf Fluren und in Patientenzimmer sowohl in der Onkologie/Palliativmedizin als auch in der Geriatrie. Damit will man den Patienten ein Stück Heimat vermitteln. Der Ärztliche Direktor Dr. med. Ehrhardt Weiß sagt: "Bisher mussten Patienten, die eine Strahlentherapie erhalten haben, lange Strecken in Kauf nehmen. Jetzt können sie nah an der Heimat behandelt werden. Mit der Geriatrie haben wir einen Bereich aufgebaut, wo spezifische Probleme der älteren Menschen behandelt werden." Auch in der Strahlentherapie hat man ein großes Wandbild in Form einer Blumenwiese angebracht. Derzeit ist im Bereich der Strahlentherapie ein Linearbeschleuniger am Netz. Perspektivisch soll ein zweiter hinzukommen. Prof. Dr. Bärbel Held, Geschäftsführerin des Helios Klinikums Aue sagt: "Diese Anschaffung ist für 2017 angedacht." Baulich ist bereits alles vorbereitet, der entsprechende Bunker ist vorhanden. Für die Strahlentherapie habe man ein komplett neues Team aufgebaut. Wenn der zweite Linearbeschleuniger ans Netz geht, will man dieses Team weiter aufstocken.



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