Regionalliga Mitteldeutschland vorzeitig beendet

Ringen Ringen RV Thalheim vor dem Abbruch an der Spitze

Thalheim. 

Thalheim. Für die Ringer in der Regionalliga Mitteldeutschland ist nach zwei Kampftagen bereits wieder alles vorbei. Coronabedingt haben die fünf Präsidenten der Landesorganisationen Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt Brandenburg und Berlin, die in der Zweckgemeinschaft Ringen in Mitteldeutschland vereinigt sind, gemeinsam mit Vertretern der Vereine entschieden, die Saison vorzeitig abzubrechen. Betroffen sind auch die Ringer des RV Thalheim, die auf einem sehr guten Weg waren und nach den beiden Kämpfen, die ausgetragen werden konnten, mit 4:0 Punkten die Tabellenführung eingenommen hatten. Zuletzt hatte sich Thalheim mit 19:0 vor heimischer Kulisse gegen den SV Luftfahrt Berlin durchgesetzt. Thalheims Trainer Steffen Richter kann sich noch erinnern: "Als wir zuletzt ein solches Ergebnis eingefahren haben, das war die in die 90-ziger Jahre als wir noch SV Thalheim waren." Zum Kampf gegen Berlin sagt der Coach: "Es waren nicht viele deutliche Siege. Was den Ausschlag gegeben hat war meiner Meinung nach der kämpferische Aspekt. Die Jungs haben in knappen Kämpfen die letzten Prozente aktiviert und letztlich gewonnen." Diesen Erfolg muss man konservieren, denn es wird vorerst keine weiteren Wettkämpfe geben.

Verschärfte sächsische Corona-Schutzverordnung

Schon vor dem Saison-Start mussten der RC Germania Potsdam, die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt und der KFC Leipzig passen, weil die Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in diesen Vereinen nicht zumutbar umzusetzen waren. Somit sind in der Regionalliga Mitteldeutschland lediglich fünf Teams angetreten. Nachdem der 1. Luckenwalder SC und der SV Luftfahrt Corona-Verdachtsfälle vermeldet hatten, blieben nur noch der Vorjahres-Vizemeister WKG Pausa/Plauen, der RSK Gelenau und der RV Thalheim übrig. Da Risikogebiet, greifen sowohl im Erzgebirgskreis als auch im Vogtland verstärkte Hygienemaßnahmen und die verschärfte sächsische Corona-Schutzverordnung. Es seien allerdings nicht nur die Verantwortung gegenüber allen Beteiligten, sondern immer mehr auch wirtschaftliche Aspekte aufgrund der Reduzierung von Besucherzahlen.