Reisebüros trifft es hart

Tourismus Teilweise wird hier rückwärts gearbeitet

Region. 

Region. In der Reisebranche gibt es deutschlandweit 2,9 Millionen Beschäftigte und rund 11.000 Reisebüros. Die Touristik steht aktuell vorm Kollaps. Zu denen, die es durch die Corona-Krise hart trifft, gehört Petra Bärtl (Foto), Inhaberin von Petras Reiseinsel am Auer Postplatz. Die 57-jährige ist seit 2004 selbstständig:

"Die letzten Wochen waren zum Heulen. Der 13. März, ein Freitag, war der Tag, wo bei uns alles weggebrochen ist und am 14. März hatte ich die letzte Abreise. Seitdem arbeiten wir rückwärts." Heißt: Reisen werden storniert. Die Einnahmen gehen gegen Null, denn Provisionen gibts vom Reiseveranstalter nur für durchgeführte Reisen. "Stellenweise zahlen wir zurück", so Bärtl, die den halben März, den kompletten April und sicher auch den Mai abschreiben kann. Und in Zukunft?