Rekorde in allen Belangen

Hospizlauf WSV 08 Johanngeorgenstadt überreicht symbolischen Spendenscheck

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Symbolisch haben Mitglieder des WSV 08 Johanngeorgenstadt den Spendenscheck an das Erzgebirgshospiz übergeben. Foto: Carsten Wagner

In Johanngeorgenstadt hat es am Montagabend eine vorgezogene Bescherung gegeben. Mitglieder des Wintersportvereins überreichten symbolisch einen Spendenscheck in Höhe von mehr als 37.000 Euro an die Mitarbeiter des Erzgebirgshospizes Erlabrunn. Die Summe wird benötigt, um die Lücke zwischen Kostzenübernahme durch Kassen und tatsächlichen Kosten zu schließen.

Das Geld stammt allerdings nicht von den Mitgliedern des WSV - Es sind die Einnahmen aus dem Hospizspendenlauf, der im September mit Teilnehmerrekord über die Bühne ging. Erstmals trugen sich 665 Läufer in die Starterlisten ein und jeder einzelne hatte zumindest einen Sponsor im "Schlepptau" und so konnte auch ein Spendenrekord verbucht werden. Der WSV 08 Johanngeorgenstadt war in diesem Jahr erstmals in die Durchführung des Laufes eingebunden, kümmert sich unter anderem um die Rundenerfassung, die Ergebnisse und die Ausgabe der Startnummern. Aufgrund der hohen Starterzahl, die alle Erwartungen deutlich übertraf, war die Durchführung eine echte Herausforderung. Doch Heidrun Ballmann, Geschäftsführerin der Kliniken Erlabrunn gGmbH, hatte am Montag eine wichtige Botschaft mit dabei: "Der Spendenlauf bleibt bei uns im Klinikgelände." Hintergrund ihrer Aussage war, dass es kurzzeitig Überlegungen gab, den Lauf ins Ortszentrum von Erlabrunn zu verlegen. "Viele haben uns angesprochen und uns gebeten alles beizubehalten, weil der Lauf sonst seinen Charme verlieren würde", so Heidrun Ballmann, die nicht davon ausgeht, dass die Starterzahlen auch weiterhin in dieser Art und Weise steigen werden.