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Rennrodlerin Julia Taubitz im siebten Himmel

Erfolg Annaberg-Buchholzerin fährt 1. Weltcupsieg ihrer Karriere ein

Region. 

Region. Das Nesthäkchen der deutschen Rennrodelmannschaft, Julia Taubitz, konnte ihr Glück am 2. Advent im kanadischen Calgary kaum fassen.

Trotz eines kleinen Fahrfehlers, ähnlich wie in Durchgang 1, holte die Annaberg-Buchholzer Rennrodlerin vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal ihren ersten Weltcupsieg ihrer Karriere. Und das, obwohl die Bahn in Kanada wirklich nicht zu den Lieblingsbahnen der 22-Jährigen gehört. Überglücklich fiel Julia Taubitz nach der Zieldurchfahrt ihrem Freund Toni Eggert in die Arme. "Es fühlt sich toll an. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Denn ich hätte nie gedacht, ausgerechnet hier meinen ersten Weltcupsieg einzufahren.

Umso schöner, dass es so geklappt hat", sagte die 22-Jährige sichtlich gerührt. Denn im Ziel hatte Julia Taubitz wie im ersten Lauf satten Vorsprung auf die Olympiasiegerin Nathalie Geisenberger aus Miesbach. Die beiden Rennrodlerinnen sind bislang das Maß der Dinge. Geisenberger führt den Gesamtweltcup mit 385 Punkten vor Taubitz, die 355 Zähler auf ihrem Konto hat, an.

Dank ihres ersten Weltcupsieges gab es für Julia Taubitz eine weitere Premiere. Die WSC-Rennrodlerin durfte erstmals in der Team-Staffel die deutschen Farben vertreten. Die Chance nutzte sie, indem sie den drei Herren Felix Loch und dem Doppelsitzer-Duo Tobias Wendl und Tobias Arlt genügend Vorsprung mit auf den Weg gab. Am Ende stand ein weiterer Weltcupsieg für Deutschland zu Buche.

Am Wochenende steht der Wettkampf im US-amerikanischenLake Placid auf dem Plan, der die Überseerennen vorerst beendet. Der Heimweltcup von Julia Taubitz steht indes am 2. und 3. Februar in Altenberg an.