Rennsportlegenden im Schloss Augustusburg ausgestellt

Sonderausstellung Eröffnung am 30. April im Motorradmuseum

Augustusburg. 

Augustusburg. Aus dem Erzgebirge kamen im 20. Jahrhundert bemerkenswerte Pionierleistungen bei der Weiterentwicklung des Zweitaktmotors, aber auch epochemachende Beiträge zur Geschichte des Motorradrennsports. Zwei Personen stehen dafür exemplarisch: der Motorradrennfahrer Ewald Kluge und der Ingenieur Walter Kaaden. Die beiden stehen im Fokus der neuen Sonderausstellung

Die Rennsportlegenden

Walter Kaaden (1919 - 1996) und seine Sportabteilung entwickelten bei MZ in Zschopau seit den 1950er Jahren wichtige Verbesserungen bei Zweitaktmotoren. Und zwar so erfolgreich, dass sie auch von japanischen Herstellern kopiert wurden.

Ewald Kluge (1909 - 1964) avancierte von den 30er Jahren an zu einem der erfolgreichsten deutschen Motorradrennsportler der Geschichte. Er fuhr für DKW und wurde Deutscher Meister sowie Europameister, um nur zwei seiner vielen Erfolge zu nennen.

Die auf einen Raum konzentrierte Sonderausstellung macht die Geschichte der beiden Rennsportlegenden anhand von Fotos und Dokumenten aus den Privatarchiven von Christian Steiner (Waldkirchen), Lutz Langer und Bernd Uhlmann (beide Chemnitz) sowie erläuternden Texten nachvollziehbar. Außerdem sind eine DKW 350 RM, eine Leihgabe von Audi aus Ingolstadt, und die MZ RD 125 des Rennfahrers Bernd Köhler (Ehrenfriedersdorf) zu sehen.