Restarbeiten in der Altstadtkaserne

Baugeschehen Stadt Marienberg übergibt ehemaligen Militärkomplex saniert an die Stadtwerke

Die Stadt hat am Mittwoch das sanierte Gebäude der Altstadtkaserne in der Töpferstraße 3b an die Stadtwerke übergeben. Nun beherbergt es 23 Wohnungen. Zweieinhalb Jahre haben die Bauarbeiten in Anspruch genommen. Die Kosten belaufen sich auf 5,5 Millionen Euro und wurden zu 100 Prozent von Europäischen Union, der Bundesrepublik und dem Freistaat Sachsen gefördert. Aufgrund unvorhersehbarer Mehrarbeiten dauerte die Maßnahme länger als geplant. Einige Restarbeiten sind noch nötig. Außerdem fielen etwa 200.000 Euro mehr an, als ursprünglich veranschlagt. Der Architekt Harald Oßmann begründete das in der mangelhaften Dokumentation der im Laufe der Zeit vorgenommenen Umbauten. Hier hatte schon die Sächsische Kavallerie ihr Domizil, später ein Infanterieregiment und die Heeresoffiziersschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Grundstück als Flüchtlingslager und der Wismut. Nationale Volksarmee und später die Bundeswehr waren hier bis 2002 ebenfalls untergebracht. "Uns ging es darum, das für die Stadt prägende Ensemble zu erhalten", sagte Oberbürgermeister André Heinrich. Bereits 2013 konnte das Nachbargebäude an das DRK übergeben werden.