Retter machen sich fit am Lift

Test Eibenstocker Feuerwehrleute lernen das neue Angebot der Arena kennen

Die neue Sessellift-Anlage am Adlerfelsen in Eibenstock geht in den nächsten Wochen in Betrieb. Die Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen, lediglich Kleinigkeiten sind noch zu erledigen. Genutzt werden soll das Prachtstück, das der Skiarena ein vollkommen neues Gesicht verleiht, nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr über. Die Anlage steht und wird künftig Fahrgäste von der Talstation auf den Berg bringen. Doch was passiert in einem Notfall? Dieses Szenario haben Rettungskräfte jetzt geprobt. Zum Einsatz kommen in solch einem Fall die Höhenrettung aus Bad Schlema und die Bergwachten Johanngeorgenstadt und Carlsfeld. Doch im Ernstfall wird, schon allein durch die räumliche Nähe, die Freiwillige Feuerwehr Eibenstock die erste Truppe vor Ort sein. Und da muss jeder Handgriff sitzen. Wehrleiter Dietmar Queck erklärt: "Man hat uns in die Technik eingewiesen, damit wir im Havariefall handeln können und wissen, was wir tun müssen und können. Wir haben uns auch die Berg- und Talstation genau angeschaut und uns insgesamt einen Überblick verschafft." Im Ernstfall sind die Feuerwehr-Kameraden Hilfskräfte, die sich vordergründig um die Verunfallten kümmern. "Für uns ist das eine richtige Premiere und ein spannendes Feld", so Queck. Bevor sich die Sessellift-Anlage dreht, soll es eine weitere Einsatzübung geben. "Man kann ja nicht nur davon ausgehen, dass die Bahn vollgeladen ist und Menschen gerettet werden müssen. Es kann ja genauso passieren, dass ein Brand ausbricht und die Feuerwehr ausrücken muss", erklärt Stefan Uhlmann vom Team der Skiarena in Eibenstock.