Römische Quadriga auf dem Hammerberg

VEREINE IM BLICK 27. Auflage der Rittersgrüner Fuchsjagd

Rittersgrün. 

Rittersgrün. Eine Hundemeute sucht, verfolgt und tötet den Fuchs, die Jagdteilnehmer folgen der Meute zu Pferde: In Deutschland ist diese Jagdmethode seit 1934 verboten. "Unsere pferdesportliche Traditionsveranstaltung führen wir seit 1976 mit großem Zuspruch am ersten Oktobersonntag durch", sagte Bernd Hentschel, Vorsitzender des Fördervereins Rittersgrüner Fuchsjagd. Dass die 27. Auflage in diesem Jahr am Samstag stattfand, habe mit den zwei Ortspartnerschafts- Jubiläen zu tun: 25 Jahre Rittersgrün-Münstertal und 20 Jahre Rittersgrün-Nova Role.

Im Jahre 1976 trafen sich erstmals zur Durchführung der Fuchsjagd in Rittersgrün zwölf Reiter der damaligen Betriebssportgemeinschaft "Traktor Rittersgrün". Nach mehrjähriger Pause wurde durch den dazu neu gegründeten Förderverein "Rittersgrüner Fuchsjagd" die Fuchsjagd am 3. Oktober 2004 wieder ins Leben gerufen. In den ersten Veranstaltungen wurde dem "Fuchs" die Lunte im Galopp abgerissen. Seit der Wiederbelebung der Fuchsjagd wird - um Unfälle zu vermeiden - darauf verzichtet. Heute wird der schnellste Reiter nach dem Zieleinlauf im kommenden Jahr die Lunte als neuer Fuchs tragen.

Der neue Fuchs wird gekührt

Beim Abschluss-Galopp mit 37 Pferden auf dem Hammerberg vor rund 1100 Zuschauern zum Höhepunkt der Veranstaltung. Tim Meyer vom Rockstroh-Gut aus Rittersgrün darf als neuer Fuchs im nächsten Jahr die 28. Auflage der Rittersgrüner Fuchsjagd anführen.

Zum Rahmenprogramm galoppierten Frank und Florian Oelsner aus Crottendorf mit ihrer römischen Quadriga an den Zuschauern vorbei. Petr Kolomaznik mit Partnerin zeigt die große Show der Greifvögel, darunter Weißkopfseeadler und Sperbergeier mit spektakulären Flugeinlagen über die Köpfe der Zuschauer.