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Chemnitz

"Rotes Haus" soll bestehen bleiben

Vereinbarung Verein in Lößnitzhofft auf Fortbestand der Projekt-Zentrale

Lößnitz. 

Lößnitz. Das "Rote Haus" in Lößnitz ist quasi die Projekt-Zentrale des Help-Vereins. Neben Büroräumen gibt es eine Übungswerkstatt im Rahmen des Projektes "Gemeinsam für unser Stadt" und auch die Kleiderkammer ist dort eingerichtet. Zudem sind die ambulanten Hilfen zur Erziehung ansässig und ebenso das ambulant betreute Wohnen. Eine mobile Sozialbetreuung von dezentral untergebrachten Geflüchteten hält man im Bereich Annaberg, Stollberg und im Altlandkreis Aue vor. Derzeit sind es 850 Personen, die betreut werden.

Verein engagiert sich in vielen Bereichen

Michel Baumann, Teamchef Ambulante Hilfen sagt: "Gemeinsam mit der Stadt Lößnitz haben wir 2006 beschlossen, das Rote Haus zu retten, das in einem erbärmlichen Zustand war." Seitens des Vereins ist das Gebäude grundhaft entkernt und neu aufgebaut worden. "Der vereinbarte Nutzungszeitraum läuft noch bis 2021", erklärt Baumann. Es gehe jetzt darum, mit der Kommune ins Gespräch zu kommen, die weitere Nutzung des Gebäudes zu klären und weitere Projekte zu besprechen. Vordergründig gehe es darum, das Vorhandene zu erhalten. Doch man wolle weiter langsam und kontinuierlich wachsen und Projekte voranbringen.

Wie Jens Kuhnert vom Vorstand des Help-Vereins erklärt, habe man aktuell 30 hauptamtliche Mitarbeiter. Hinzu kommen Ehrenamtler und freiwillige Helfer, sodass man in Summe über 100 Leute hat, die sich einbringen. Kuhnert umschreibt das Portfolio: Sozialarbeit, Bildungsarbeit, soziokulturelle Arbeit, Gefährdetenarbeit - sprich: Man kümmert sich um strafrechtlich verurteilte Jugendliche und Erwachsene und man engagiert sich im Bereich der Flüchtlingsarbeit. Man sei im Verein für alle da, die Hilfe brauchen. Beim Tag der offenen Tür konnten sich Interessierte jetzt selbst ein Bild machen.



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