Ruhepol in der hektischen Zeit

Sehenswert Seiffner Bergkirche lädt zu Führungen und Konzerten ein

Seiffen. 

Sie zählt zu den berühmtesten Kirchen der Welt und wurde tausendfach verewigt, auf Weihnachtskarten, in Schwibbögen oder als kleines Holzmodell mit Kurrende. Die über 200 Jahre alte Seiffner Bergkirche ist nicht nur das Wahrzeichen des Spielzeugdorfes, sie steht auch wie kaum ein anderes Gebäude für die Advents- und Weihnachtszeit. Kein Wunder, dass sie da besonders an den Adventswochenende von Hunderten Interessierten besucht wird. Für Kantor Tobias Braun und die anderen Mitarbeiter, die sich um die Führungen kümmern, bedeutet das immer eine Menge Arbeit und auch ein bisschen Hektik. "Aber es ist auch schön, weil es sehr abwechslungsreich ist", meint der Kirchenmusiker.

Gestresst sind auch oft die Besucher, von der hektischen Vorweihnachtszeit, in der man noch so vieles Erledigen muss. Und gerade da soll die Besichtigung der Seiffner Bergkirchen einen Ruhepunkt setzen. Da soll das Gebäude eben nicht nur Sehenswürdigkeit sein, sondern auch ein Ort um Innezuhalten. "Auch wenn die Besucher gestresst sind, fällt das hier nach kurzer Zeit von Ihnen ab. Die Kirche ist zum Beispiel bei den Orgelmusiken von rund 100 Kerzen beleuchtet, das allein ist schon eine tolle Atmosphäre und spätestens bei den ersten Orgelklängen kehrt sehr schnell Ruhe ein", hat der Kantor beobachtet. Wer diese Atmosphäre genießen will hat dazu an den Samstagen im Advent jeweils um 17 Uhr zu den kleinen Orgelmusiken Gelegenheit. Jeden Adventssonntag um 14.30 Uhr gibt es eine Adventsmusik mit Chor Posaunen, Kurrende und Orgel. Außerdem gibt es verschiedene Konzerte auch mit Gästen wie Classic Brass am 12. Dezember. www.bergkirche-seiffen.de