Rund vier Millionen Euro für Internet

Ausbau Tiefbauarbeiten starten im Spätsommer

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Foto: deepblue4you/Getty Images/iStockphoto

Amtsberg. Für eine Summe von rund vier Millionen Euro hat die Gemeinde Amtsberg die Tiefbauarbeiten für den Ausbau des schnellen Internets in ihren Ortsteilen Dittersdorf, Schlößchen und Weißbach vergeben.

Die Arbeiten sollen gleichzeitig in drei Abschnitten im Spätsommer beginnen und Ende nächsten Jahres beendet sein. Dann sollen in den Amtsberger Haushalten Übertragungsgeschwindigkeiten von mindestens 50 mbit/Sekunde anliegen. Der Bau der Anschlüsse ist für Hausbesitzer kostenfrei.

Verschiedene Firmen bekamen den Auftrag

In der Ausschreibung waren die Arbeiten in drei Lose aufgeteilt worden. Für Los 1 gingen sieben Angebote zwischen 1,1 und 3,2 Millionen ein. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig für eine einheimische Firma, die nicht nur das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben hatte (etwa 1,1 Millionen Euro) sondern als einzige auch unter der Summe der Kostenschätzung gelegen habe, so Bürgermeister Sylvio Krause.

Die Arbeiten in Los 2 für etwa 1,3 Millionen Euro gingen an ein Unternehmen mit Sitz in Süddeutschland. Man kenne die Firma nicht, so Krause. Sie sei aber im Rohrbau aktiv und habe schon für Konzerne wie die Telekom gearbeitet. Auch der Auftrag für Los 3, hier gaben sieben Betriebe ein Angebot ab, ging für rund 1,5 Millionen Euro an die süddeutsche Firma.

Bürgermeister stellt sich auf lange Prüfung ein

Es sei die größte Vergabe von Tiefbauarbeiten seiner Amtszeit gewesen, sagte Krause hinterher. Er ist seit 1994 Bürgermeister Amtsbergs. Nach der Vergabe haben die unterlegenen Firmen eine Einspruchsfrist von zehn Tagen.

Anschließend werden die Unterlagen von einer Stelle in Berlin geprüft, die die Fördermittel für den Breitbandausbau vergibt, so Krause. "Amtsberg ist die erste Gemeinde in Deutschland, die diese Unterlagen einreicht", so der Bürgermeister. Deshalb könne die Prüfung etwas länger dauern.