Sachsens größter Waldgottesdienst in Stützengrün gefeiert

Rund 2.000 Besucher erlebten die 106. Auflage mit

Stützengrün

Pfingstmontag in der Waldgottesdienst in Stützengrün - der größte in ganz Sachsen - sind zwei Dinge, die eng miteinander verbunden sind.

Die Organisation lag erneut in den Händen von Michael und Claudia Hochmuth, den Gemeinschaftsleitern der Landeskirchengemeinschaft Stützengrün. Für die Beiden war es der fünfte Waldgottesdienst, wo sie die Fäden in der Hand gehalten haben.

Viel Organisation und zahlreiche Helfer

Doch die Tradition ist viel älter – es war heute der 106. Waldgottesdienst mit rund 2.000 Besuchern. Es steckt einiges an Aufwand dahinter, doch Familie Hochmuth hat mittlerweile eine gewisse Routine.

„Durch Checklisten und einen klaren Plan hält sich der Aufwand in Grenzen und man vergisst weniger“, erzählt Michael Hochmuth, der gesteht: „Ohne Mitarbeiter ist es unmöglich.“ Das Schöne sei, so Claudia Hochmuth: „Auf der Checkliste stehen Namen und Aufgaben dazu. Man muss eigentlich nur die Leute anrufen und sie sind wieder mit dabei.“

„Das Geheimnis des Christseins“

Es sind unzählige Helfer im Einsatz. Michael und Claudia Hochmuth sind mit Herzblut bei der Sache, um den Menschen das Evangelium von Jesus Christus weiterzugeben.

„Damit jeder das für sich in Anspruch nehmen darf“, so Michael Hochmuth. Das Thema beim 106. Waldgottesdienst in Stützengrün: „Das Geheimnis des Christseins.“

Dazu gesprochen hat Peter Reid, der aus Minnesota in den USA stammt, aber aktuell in Friedrichshafen am Bodensee lebt und Leiter der Missionsgesellschaft „Die Fackelträger international“ ist.

Was hat es jetzt mit dem Geheimnis auf sich? „Es ist ein offenes Geheimnis aus dem Wort Gottes. Dass Gott bei uns einkehrt, um uns zu einem Leben zu bewegen, was sonst nicht möglich wäre.“

Planungen für das nächste Jahr laufen bereits

In Stützengrün war Peter Reid noch nie: „Ich war vor, während und nach der Wende, öfters im Vogtland, aber nie im Erzgebirge. Es ist super und wunderbar.“

Für Michael und Claudia Hochmuth ist nach dem Waldgottesdienst ist vor dem Waldgottesdienst. „Nächste Woche werde ich schon die erste E-Mail schreiben für nächstes Jahr. Und da wir die Redner drei bis fünf Jahre im Voraus planen, sind wir auch dran“, so Claudia Hochmuth. Richtig aktiv in die Vorbereitung geht es immer zwei Monate vorher.

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