Sächsische Rennrodler richten Augen auf Olympia

Wintersport Julia Taubitz und Ralf Palik für Weltcup gut gerüstet

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Julia Taubitz (WSC Erzgebirge) aus Annaberg-Buchholz will auf den Olympiazug aufspringen Foto: Thomas Fritzsch

Oberwiesenthal. Die Rennrodelsaison kann beginnen. Vergangenes Wochenende startete die Weltcupsaison 2017/18 im österreichischen Innsbruck auf der Olympiabahn von 1976. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, wer, auch im Hinblick auf die im Februar stattfindenden Olympischen Spiele in Pyeongchang, gewappnet ist. Bereits in der vergangenen Saison wurde deutlich, dass der Vorsprung der Deutschen, die viele Jahre dominant waren, gegenüber den USA wie Russland stark geschmolzen ist. Der spannende Kampf um olympisches Edelmetall ist entfacht.

Sachsen wollen zu Olympischen Spielen

Zwei Athleten, die auf den olympischen Zug noch aufspringen wollen, sind Julia Taubitz und Ralf Palik vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal. Dafür haben sie in den letzten Wochen und Monate am Bundesstützpunkt Oberwiesenthal gemeinsam mit Bundestrainer Torsten Görlitzer trainiert.

Für Cheftrainer Norbert Loch ist es keine leichte Aufgabe, aus den Kandidaten den Kader für die Nationalmannschaft zu formen. Vier Damen, fünf Herren und drei Doppel wurden bereits vor der Saison nominiert, um bei den Weltcups mental frei zu sein und den Qualifikationsdruck beim Saisonhöhepunkt in Südkorea nicht im Nacken zu haben.

Wer bekommt das Ticket?

Doch jeweils einer muss aus jeder Kategorie die Segel streichen. Derzeit scheint die Trainingsgruppe "Sonnenschein" aus Berchtesgaden mit Natalie Geisenberger, Felix Loch und dem Doppel Tobias Wendl und Tobias Arlt, die vor vier Jahren bei Olympia in Sotschi sämtliche Titel der Konkurrenz wegschnappten, das Ticket bereits in der Tasche zu haben. Doch auch Tatjana Hüfner und das Doppel aus Toni Eggert und Sascha Benecken können ohne Frage dem Bayernexpress gegenhalten.

In jedem Fall sollten sich schon jetzt Rennrodelfans den 2. und 3. Dezember vormerken, denn dann gastiert der Weltcup bei seiner dritten Station in Altenberg.