Sängerin aus dem Erzgebirge: Die Adventszeit muss nicht immer ruhig und besinnlich sein

Konzerte Annett Illig ist mit zwei Weihnachtsprogrammen unterwegs

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Sopranistin Annett Illig ist schon seit ein paar Wochen im Weihnachtsfieber. Kein Wunder, bereitet sie doch mit verschiedenen Künstlern ihre diesjährigen Weihnachtsprogramme vor.

Erster Auftritt am 6. Dezember in Elterlein

Ihr erster Auftritt wird sie nach Elterlein führen. Dort tritt sie 17 Uhr am 6. Dezember in der St. Laurentius Kirche mit „Weihnachten im Gebirg“ auf.

Zahlreiche Mitwirkende gestalten das Programm

Mit dabei sind unter anderem die Jagdhornbläser Grünhain, ihre Kinder Marie und Henri, Pianist Marcel Schrenk, der Männerchor Bernsbach, das Bandoneon Duo Leuschner und Liedermacher Stellmäcke. Komplettiert wird das Programm durch Flora Hänsel, Andreas Schmidt, Michael Lacher und Flötistin Christine K.-Kriehmig.

Weitere Termine bis Anfang Januar

Weitere Auftritte sind am 22.12.2025 in der St. Katharinenkirche Buchholz (17 Uhr), am 29.12. in der Stadtkirche Olbernhau (19 Uhr) und am 4. Januar 2026 in der Christuskirche Beierfeld (16 Uhr) geplant.

Zweites Programm: „Wünsch Dir nichts!“

Ein zweites Programm, mit dem Annett Illig in den kommenden Wochen unterwegs ist, trägt den Titel „Wünsch Dir nichts!“. Es ist das neueste Weihnachtsprogramm der Künstlerin in Zusammenarbeit mit Olaf Stellmäcke & Band. „Bisher haben wir gerade einmal vier Vorstellungen davon gegeben. In diesem Jahr werden zwei weitere folgen“, so Illig.

Ein Titel, der provoziert

Der Titel provoziere ein bisschen. Er sei einem Lied „entnommen“. Auftritte sind am 12.Dezember 19.30 Uhr im Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz und am 14. Dezember 17 Uhr in der St. Annen-Kirche Grünstädtel.

Wünsche, Sehnsucht und die Bedeutung von Weihnachten

Annett Illig selbst wünsche sich sehr viel. „Ich sehe Wünsche und Sehnsucht als ganz wichtig an. Die wirkliche Energie liegt aber im Wunsch, in der Sehnsucht und nicht im Erfüllen.“ Im Programm erklingen beispielsweise Bachchoräle neben Weltmusik, selbst ein Schattenspiel gibt es.

Weihnachten als Herzensfest

Weihnachten, so sagt es die Künstlerin, ist für sie ein ganz wichtiges Fest. „Ein Herzensfest. Das göttliche Licht trage ich ganz tief in mir“, so Annett Illig. Sie verbinde auch die Adventszeit nicht zwangsläufig mit Ruhe und Besinnung. „Wenn man in die Bibel schaut, dann war es die anstrengendste Zeit für Maria und Joseph“, sagt die Sopranistin.

Auf dem Weg zum Licht

Und so mache auch sie sich auf, damit sie das Licht Weihnachten empfangen kann. „Das finde ich nicht in der Stille, sondern im Tun. Man muss dafür auch mal Grenzen überschreiten oder zumindest an diese kommen.“

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