Sanierung des Bergbaumuseums in der Planungsphase

Baustelle Entwurfsplanung soll bald vorliegen

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Museumsleiter Jan Färber sieht sich vor einer großen Herausforderung - eine davon ist das Umsetzen tonnenschwerer Technik. Foto: R. Wendland

Oelsnitz. Das Bergbaumuseum in Oelsnitz wird in den nächsten Jahren zur Großbaustelle. Geplant sind umfangreiche Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen im Bestand. Man geht von sechs Jahren Bauzeit aus und wie der Beigeordnete des Landrates, Andreas Stark, erklärt, plant man mit einer Investitionssumme von 17,25 Millionen Euro.

"Das ist die Richtschnur, an der wir uns entlanghangeln", so Stark. Die Vorplanung ist übergeben. Aktuell ist man dabei, die Entwurfsplanung zu erstellen, die eine detaillierte Kostenberechnung enthalten wird. Bis Ende Februar soll diese vorliegen. Wie Andreas Stark erklärt, habe man es im Falle des Bergbaumuseums mit einer denkmalgeschützten Immobilie zu tun, sodass vieles detailliert abgestimmt sein will.

Vielfalt nahebringen

Die Besucher-Resonanz will man durch den Umbau steigern. Museumsleiter Jan Färber sagt: "Mit 30849 Besucher im letzten Jahr haben wir schon eine leichte Steigerung von 131 erzielt. Trotz aller Bemühungen um die Sanierung ist es uns wichtig, den Nutzern die Vielfalt des sächsischen Steinkohlenbergbaus und Industriegeschichte nahezubringen."

Aufgrund der anstehenden Arbeiten habe man sich zunächst auf das erste Halbjahr konzentriert und trotzdem nicht auf Vielfalt verzichtet: mit Kultur, Erlebnisführungen, Bergmannsstammtischen, Exkursionen und Ferienprogramm wartet man auf. Was derzeit läuft, ist ein Zeitzeugen-Projekt. Inhalte aus den Interviews sollen in die neu zu gestaltende Dauerausstellung mit einfließen. Was die anstehende Baumaßnahme angeht, sieht Färber eine große Herausforderung.