Sanierung soll in drei Abschnitte aufgeteilt werden

Bauarbeiten Arbeiten an Straße in Gornau sind in vollem Gange

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Die Deckschicht der Chemnitzer Straße wurde im aktuellen Bauabschnitt bereits entfernt. Foto: A. Bauer

Gornau. Wer an den heißen Tagen dieses Sommers zur Abkühlung ins Gornauer Freibad will, muss für die Anreise eine kleine Umleitung nehmen. Und zwar dann, wenn er aus Richtung Zschopau kommt beziehungsweise im vorderen Bereich von Gornau wohnt.

Gesperrt ist bereits seit Anfang Juli

Grund dafür ist die Sanierung der Chemnitzer Straße, die seit Anfang Juli vom Ortseingang bis zum Abzweig Eisenstraße gesperrt ist. Auf dem rund 300 Meter langen Abschnitt haben die Bagger bereits die oberste Straßendecke entfernt, sodass an einigen Stellen die Pflastersteine vergangener Jahrzehnte zum Vorschein kamen.

Noch liegt also viel Arbeit vor den beauftragten Unternehmen. "Der Plan sieht vor, dass dieser erste Bauabschnitt bis Ende November abgeschlossen ist", sagt Bürgermeister Nico Wollnitzke, der sich im Frühjahr noch einige Sorgen um die Fördermittel machen musste. Mit einiger Verzögerung wurde das Geld aus dem Leader-Programm dann aber doch abgesegnet.

Geplant sind drei Bauabschnitte

Insgesamt 372.000 Euro kostet diese Maßnahme, die nur den Anfang der Sanierung darstellt. "Geplant sind insgesamt drei Abschnitte", so Wollnitzke, um die Chemnitzer Straße bis hinauf auf die Kuppe zu erneuern, wo die Straße nach Dittmannsdorf abzweigt. "Bis dorthin ist es Sache der Gemeinde, dann wird sie zur Bundesstraße", erklärt der Bürgermeister.

Wann die ausstehenden Bereiche saniert werden, sei abhängig von den Fördermitteln. "Um das Projekt am Laufen zu halten", wurde bereits die finanzielle Unterstützung der zweiten Bauphase beantragt.

Auf Radweg muss verzichtet werden

Ob und wann grünes Licht erteilt wird, ist aber noch offen. Bei der Sanierung soll nicht nur die Straße erneuert werden. Auch Fußwege und Parkbuchten sind vorgesehen. Für einen zusätzlichen Radweg, den sich so mancher Bürger wünscht, ist die Straße nach offizieller Einschätzung nicht breit genug.