Sanierung von Wolkenstein wird fortgesetzt

Denkmal Mittelvergabe ist entschieden

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Mit Fördergeldern für den "Städtebaulichen Denkmalschutz" wurden auch Mauern von Schloss Wolkenstein saniert. Die Arbeiten gehen in diesem Jahr weiter. Foto: Sandra Häfner

Wolkenstein. Die Umgestaltung und Sanierung der historischen Altstadt von Wolkenstein soll auch 2018 fortgesetzt werden. In den vergangenen Jahren waren Fördermittel in Millionenhöhe nicht nur in Arbeiten an städtischem Eigentum wie dem Schloss geflossen. Auch Besitzer von Privathäusern in der Altstadt waren in den Genuss der finanziellen Unterstützung des Landes Sachsen durch das Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" gekommen, so Bürgermeister Wolfram Liebing.

Das wird erneuert und rekonstruiert

Die neue Förderperiode sei 2014 mit einem Gesamtvolumen von 3,25 Millionen Euro begonnen wurden, sagte eine Mitarbeiterin der Firma, die die Bergstadt bei der Beschaffung des Geldes sowie bei der Sanierung der Altstadt unterstützt. So seien in den vergangenen Jahren beispielsweise in die Rekonstruktion der Schlossmauern 1,6 Millionen Euro geflossen.

"Immer wenn Geld für die Stadtsanierung übrig war, haben wir eine weitere Mauer erneuert." 1,4 Millionen kamen privaten Vorhaben zugute.

Nachdem sich Bauherren bei der Stadtverwaltung mit ihrem Vorhaben gemeldet hatten, entschied der Stadtrat über die Vergabe der Mittel. Durch außerplanmäßige Zugaben des Freistaates sei die Höhe der Fördermittel in der Zwischenzeit auf rund 4,5 Millionen Euro angewachsen, wurde im Stadtrat deutlich.

Mit diesem Geld wird es in diesem Jahr möglich sein, mit dem ehemaligen Hotel "Goldene Sonne" nicht nur einen der größten Schandflecke im historischen Stadtkern zu erneuern. Auch die Alte Pfarre, ein Gebäude der Kirchgemeinde, wird rekonstruiert. Zudem wird der Zugang zum Schloss, die ehemalige Gewölbebrücke, gebaut.

Der zur Verfügung stehende finanzielle Rahmen sei bis 2021 ausgeschöpft, teilte die Firma mit. Für weitere Vorhaben müssten zusätzliche Mittel beantragt werden.