Saturnfest im Plauenschen Grund

Auftritt Blasmusikverein spielt zum 300. Jubiläum auf

Pockau-Lengefeld. 

Pockau-Lengefeld.Musik liegt ihnen im Blut. Gemeint sind die Damen und Herren Musiker des Blasmusikvereins "Flöhatal e. V." Neben zahlreichen Auftritten, welche der Verein jährlich absolviert, bereitet sich das Orchester derzeit auch auf das Saturnfest im Plauenschen Grund vor. Es findet am 19. Mai als großes bergmännisches Fest auf Schloss Burgk statt.

Diesmal steht es unter dem Motto "300 Jahre Saturnfest im Plauenschen Grund." "Wir freuen uns natürlich sehr, als Pockau-Lengefelder mit dabei sein zu dürfen. "Wann unser Auftritt dort genau stattfindet, wird uns noch mitgeteilt", so Uwe Legler, 1. Vorsitzender und Rolf Seidel, stellvertretender musikalischer Leiter des Blasmusikvereins "Flöhatal e. V." Der Plauensche Grund hat historische Bedeutung und ist ein Talabschnitt der Weißeritz zwischen Plauen und Tharandt. Er punktet als enges, romantisches Tal. Das wusste auch schon August der Starke zu schätzen und erhöhte den Bekanntheitsgrad wesentlich, indem er dort anlässlich der Hochzeit seines Sohnes, Kurprinz August, mit der Kaisertochter Maria Josepha von Österreich am 26. September 1719 ein riesiges Saturnfest steigen ließ. Überhaupt sollen im Plauenschen Grund aufgrund der landschaftlichen Kulisse rauschende Bälle stattgefunden haben. Besagte Hochzeit bildete den krönenden Abschluss der insgesamt sieben "Planetenfeste" und gehört damit zu den bedeutendsten Barockfesten der sächsischen Geschichte.