Sauberer Start

Beruf Rohr- und Kanalservice attraktiv

Hygiene und Sauberkeit sind ihr tägliches Geschäft: Fachkräfte für den Rohr-, Kanal- und Industrieservice sind gefragte Experten, die beispielsweise das Grundwasser vor Verunreinigungen schützen. Sie schauen nicht in die sprichwörtliche Röhre - sondern in Rohre, Kanäle und abwassertechnische Anlagen, und das mit modernsten technischen Mitteln wie etwa ferngesteuerten Robotern und komplexen Computersystemen. "Trinkwasser zählt zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln hierzulande. Fachkräfte in diesem Bereich leisten eine verantwortungsvolle Arbeit", berichtet Fachjournalist Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick

"Fachkräfte mit erfolgreichem Abschluss sind begehrt. Sie werden meist direkt vom Ausbildungsbetrieb übernommen und finden darüber hinaus viele Stellenangebote: Im Fachbetrieb, im öffentlichen Dienst oder bei der Entwicklung von hochkomplexen Inspektions-, Reinigungs- und Sanierungsgeräten sind diese Fachkräfte gefragt", sagt Ralph Sluke, Geschäftsführer des Verbandes der Rohr- und Kanal-Technik-Unternehmen (VDRK). Ein umfassendes technisches Verständnis sowie viel handwerkliches Geschick gehörten zu den Grundvoraussetzungen für die anspruchsvolle Ausbildung: "Ebenso sollten Bewerber mindestens einen guten Hauptschulabschluss vorweisen und insbesondere an den naturwissenschaftlichen Fächern interessiert sein."

Spezialisierung während der Ausbildung

Zwei Schwerpunkte stehen für die dreijährige Ausbildung zur Wahl: entweder die Spezialisierung auf den Rohr- und Kanalservice oder auf den Industrieservice. Die Fachkräfte im Rohr- und Kanalbereich kontrollieren die Wasser- und Abwassernetze auf Ablagerungen und Verunreinigungen sowie auf Schäden. Im Industrieservice kontrollieren und reinigen sie auch Abfüllanlagen, Gär- und Flüssigkeitsbehälter. Unter www.vdrk.de gibt es alle Details zu dem Ausbildungsberuf.