"Saure Zeiten": Schultheater in Zschopau

Schultheater Gymnasiasten führen "Saure Zeiten - Sturm im Gurkenglas" vor

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Lehrerin Ina Messig feilt mit den jungen Schauspielern am Theaterstück. Foto: A. Bauer

Zschopau. Vor einer großen Herausforderung stehen einige Zschopauer Abiturienten, die sich in den kommenden Wochen nicht nur auf ihre Prüfungen vorbereiten. Als Mitglieder der Theatergruppe studieren sie ebenfalls ein Stück ein, dass die Zschopauer am 3. April im Rahmen der 19. Chemnitzer Schultheaterwoche aufführen werden. "Das ist schon bemerkenswert", lobt Lehrerin Ina Messig den Fleiß der mitwirkenden Zwölftklässler.

Doch auch bei den etwas Jüngeren ist das Interesse am Theaterspiel nach wie vor vergleichsweise groß. "In der Regel sind solche Gruppen deutlich kleiner. Bei uns wirken aber 14 Schüler mit", sagt Ina Messig, für die die Motivation der jungen Schauspieler auf der Hand liegt: "Sie wollen Freude haben, sich ausprobieren und ihre Talente entwickeln." Was die Truppe zusammenhält, ist außerdem der Teamgeist. "Jeder muss Verantwortung übernehmen. Es geht nicht um die Einzelperson, sondern das gesamte Ensemble", hebt die Lehrerin den sozialen Aspekt der Arbeit hervor.

Lange Vorbereitungsphase hat bald ein Ende

Die einzige Schwierigkeit bestand darin, eine passende Herausforderung zu finden, das genügend Rollen bot. Mit "Saure Zeiten - Sturm im Gurkenglas" hatte man aber rasch die beste Lösung parat. Die turbulente Komödie in drei Akten von Andreas Wening fand bei den mitwirkenden Schülern sofort großen Zuspruch. Bereits seit Beginn des Schuljahres wird einmal pro Woche geprobt. Mit den Rollen wie der von Hubert von Dillmann, dessen Gurkenbetrieb kurz vor der Pleite steht, oder seiner luxus-verwöhnten Gattin kommen die Schüler immer besser zurecht.

"Meistens gibt es in der letzten Phase vor der Premiere immer mal eine Flaute, aber wir bekommen es immer hin", sagt Ina Messig aus Erfahrung. Sie blickt der ersten Aufführung am 31. März in der Aula des Gymnasiums daher optimistisch entgegen, zumal der Humor bisher immer gut ankam.